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Jetzt ist „Earnings Season“

Die kommenden zwei Wochen sind es die Unternehmensgewinne, die im Vordergrund stehen werden. Selbst die US-Wahl, obgleich nur noch drei Wochen entfernt, dürfte da etwas in den Hintergrund rücken. Was umso leichter fällt, als viele Anleger da zum einen gar nicht dran denken mögen, da beide Kandidaten nicht gerade umwerfend beliebt sind. Und weil man zum zweiten weiterhin nicht sicher sein kann, welcher der beiden Kandidaten das größere Problem für die US-Wirtschaft wäre. Bei den Quartalbilanzen der US-Unternehmen und, mit ein wenig zeitlicher Verzögerung, auch der deutschen, weiß man, was man hat: Zahlen zum Anfassen.

Endlich raus aus den Seitwärtstrends?

Werden diese Quartalsberichte, wird diese „Earnings Season“, wie man diese Phase an der Wall Street nennt, die großen Aktienindizes endlich aus ihren Seitwärts-Spannen befreien? Zeit wäre es ja. Und die Voraussetzungen wären auch gegeben. Denn wie Sie z.B. im untenstehenden Chart des Euro Stoxx 50, dem europäischen Leitindex, sehen können, ist der Index zwar ebenso wie DAX oder Dow Jones in einer breiten Seitwärtsspanne gefangen, aber die Sprünge werden hektischer. Das deutet an, dass die Anleger mit den Füßen scharren, endlich eine klare Vorgabe haben und umsetzen wollen.

Ja, die „Earnings Season“ könnte diese Vorgaben liefern. Das muss aber nicht klappen. Das Gute dabei: Klappt es nicht, wäre es für uns auch nicht tragisch, denn die Einzelaktien werden trotzdem laufen und viele von ihnen neue, dynamische Trends beginnen. Und vor allem darauf kommt es uns ja an!

Plus und Minus kann am Ende doch wieder Null ergeben

Dass die Flut der Quartalsberichte die Indizes an sich nicht in Marsch setzen muss, hat einen einfachen Grund: Das Wachstum insgesamt ist mager. Daher wird es Branchen geben, die sich im Sommer gut geschlagen haben und auch mit entsprechend bullishen Perspektiven aufwarten und andere, die zu kämpfen haben. Innerhalb dieser Branchen wird es aber wiederum starke und schwache Unternehmen geben. Die Anleger werden also sehr genau hinschauen, was wer auf den Tisch legt und äußerst diferenziert handeln. Und das kann eben dazu führen, dass einzelne Titel nach oben oder unten davon schießen, der Gesamtmarkt aber vorerst in seiner Handelsspanne bleibt.

Dass die ersten aufaufenden Zahlen, die nun von den „early birds“ kommen, die Investoren bereits dazu verleiten, aus diesen Daten zu schließen, dass das dritte sowie das nun begonnene vierte Quartal grandios oder miserabel gelaufen ist bzw. laufen wird, ist hingegen weniger wahrscheinlich. Solche Reaktionen gab es in früheren Jahren durchaus, da war es z.B. eine traditionell früh mit ihrer Bilanz herauskommende Intel, die als „Meinungsmacher“ den Gesamtmarkt höher oder tiefer schickte und dann nicht selten charttechnische Fakten schuf, die Trends begründeten.

Heute hingegen agiert man nicht nur diferenzierter, es ist eben dann doch die US-Präsidentschaftswahl da, die so knapp nach der „Earnings Season“ so vieles verändern könnte, dass man sich gerade bei den großen institutionellen Investoren wohl hüten wird, sich zu früh aus der „Deckung“ dieser Seitwärtstrends zu wagen. Aber wie gesagt: Bei den Einzelaktien wird es nun wieder spannend. Und das soll uns nur recht sein!

Wir wünschen eine erfolgreiche Handelswoche!

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