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Jenoptik: Charttechnischer Befreiungsschlag – aber hält das auch?

Am 9. August steht die Quartalsbilanz für den Optoelektronik-Spezialisten Jenoptik auf dem Kalender. Am heutigen 1. August steht die Aktie am Morgen durch einen kräftigen Kurssprung auf dem zweiten Platz der Gewinnerliste des TecDAX. Das ist charttechnisch perfekt. Aber woher rührt dieser Befreiungsschlag? Es findet sich nur eine Heraufstufung der Aktie durch Warburg Research heute Früh, dort nimmt man Jenoptik von „Halten“ auf „Kaufen“ nach oben. Das treibt eine Aktie in der Regel natürlich an – aber so deutlich?

Da dürfte die Charttechnik mit entscheidend gewesen sein. Sie sehen im Chart, dass Jenoptik in einem im Mai etablierten Abwärtstrend verlief, der zuletzt bei 23,50 Euro lag. Hinzu kam im Bereich 23,90/24,00 Euro eine horizontale Widerstandszone. Als die Aktie heute Früh gleich über beiden Widerständen in den Handel ging, dürfte das natürlich reichlich Stop Loss-Orders bei leer verkauften Aktien ausgelöst haben. Die wurden eingedeckt – und das intensivierte den Anstieg markant.

Damit ist die Aktie aus charttechnischer Sicht wieder klar positiv, keine Frage. Der Haken ist nur: „Billig“ ist sie von der Bewertung nicht, es sei denn, die nahenden Quartalszahlen würden so stark ausfallen, dass sie diesen Anstieg nachträglich rechtfertigen. Daher: Ja, Jenoptik ist jetzt wieder bullish, aber das Risiko eines derben Rückschlags muss einkalkuliert werden. Und da man einen Stoppkurs höchstens bei 23,50 Euro ansiedeln könnte, wäre hier eine gesunde Kombination aus Optimismus und Vorsicht angebracht.

 

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