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Jede Gefahr ist auch eine Chance!

Die EU befndet sich in einer harten Belastungsprobe. Nicht erst seit dem Referendum in Großbritannien. Ob der Umgang mit der Euro-Krise, mit der Lage in Griechenland, mit dem Ukraine-Konfikt oder der Flüchtlingsproblematik, es ist schon so, wie es der Internationale Währungsfonds IWF kürzlich schrieb: Unter Druck verliert die Staatengemeinschaft die Fähigkeit zur Zusammenarbeit. Und das ist den Wählern nicht verborgen geblieben.

Es ist kaum noch eine knappe Mehrheit, die die EU als positives Element sieht. In manchen Ländern ist die Zustimmung größer, in manchen aber auch geringer. Da müssten nun überzeugende Taten aus Brüssel kommen, um diese Zweifel zu beseitigen. Aber damit ist nicht zu rechnen. Denn gerade die von IWF monierte Zerstrittenheit behindert ja einen Prozess hin zu konvergenterem Handeln. Was auch nicht wundern sollte, immerhin sind die Interessen der einzelnen Länder sehr unterschiedlich.

Was tun, wenn das Kapital abwandert?

Es ist durchaus denkbar, dass außereuropäische Investoren sukzessive Kapital aus den Aktienmärkten der EU abziehen, wenn sie andernorts interessantere Alternativen sehen. Einfach, weil man der EU im Ringen um Marktanteile im weltweiten Handel ob ihrer Probleme nicht mehr zutraut, sich gegen die USA, Japan und China durchzusetzen. Entsprechende Tendenzen sind schon jetzt sichtbar:

Der Chart zeigt den Vergleich alleine innerhalb der EU: Ausgerechnet der Londoner FT-SE 100 brillierte nun durch ein neues Jahreshoch. Der DAX hat seine liebe Mühe, ein moderates Minus seit Jahresbeginn zu halten und der Euro Stoxx 50, der Aktien aller Eurozone-Staaten umfasst, ist der Verlierer der ersten sechs Monate.

Aber was bedeutet das für uns Anleger? Müssen wir nun so schnell wie möglich unsere Aktien loswerden, bevor es unangenehm wird? Eines ist mal sicher: Egal, wie man sich auf diese Lage einstellt, überstürzte Aktionen bergen das Risiko, vorschnell auf die falschen Pferde zu setzen. Es gilt, in aller Besonnenheit nach den Chancen zu suchen und sie zu nutzen, die sich durch die in der EU entstandenen Risiken auftun. Denn diese Chancen sind natürlich da: Das weltweite Anlagekapital wird sich interessantere Ziele suchen. Und eben diese zeitgerecht auszumachen, darauf kommt es an. Wo könnte das sein?

Jetzt nicht jeder Rallye hinterherlaufen

Es gibt gar nicht so wenige Möglichkeiten. Da wären die Aktienmärkte in Fernost. Da wäre die Wall Street. Ebenso denkbar ist, dass viele ihre Anteile an Edelmetallen aufstocken oder sich am Anleihemarkt dort, wo man noch Zinsen bekommt und/oder die Chance auf Kursgewinne besteht, umtut. Auch die Londoner Börse wäre einen Blick wert (siehe auch S. 11), wenngleich sich da erst weisen muss, ob man die sich aus der neuen „Freiheit“ ergebenden Chancen wird nutzen können.

Wichtig ist jetzt vor allem:

Man sollte nicht jedem Impuls blind hinterherlaufen aus Sorge, die entscheidende Bewegung zu verpassen. Auch die internationalen Investoren werden sich erst nach und nach auf bestimmte Bereiche konzentrieren, erste Reaktionen sind oft überhastet und münden gerne in scharfe Korrekturen. Der beste Zeitpunkt, um über kleine Trading-Positionen hinaus zuzugreifen, wäre gegeben, wenn solche Korrekturen wieder in steigende Kurse übergehen und damit neue Trends bestätigen.

Wir wünschen eine erfolgreiche Handelswoche!

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