Bild

Die moderne Art der Geldanlage.
Für clevere Anleger.

Bild

JAPAN: SCHWACHE DATEN ZUM WOCHENSTART

Einkaufsmanagerindex, Importe und Exporte und Industrieaktivität: Heute Früh kam ein ganzes Paket frischer Konjunkturdaten in Japan auf den Tisch. Und allesamt fielen sie enttäuschend aus. Ob Konjunkturprogram- me, Anleihekäufe oder negative Anleihezinsen: Das Land kommt nicht wieder in Fahrt. Die Reaktion am japanischen Aktienmarkt fiel zwar moderat aus, weil zunächst größere Verluste eingegrenzt werden konnten. Aber das wirkt, wie schon seit einiger Zeit, wie das Pfeifen im Walde. Der Chart des japanischen Leitindex Nikkei 225 wirkt instabil. Doch zunächst ein Blick auf diese aktuellen Konjunkturdaten selbst:

Die Importe fielen im April um sagenhafte 23,3 Prozent gegenüber dem April 2015 (Prognose -19,0 Prozent). Die Exporte lagen um 10,1 Prozent tiefer als im Vorjahresmonat (Prognose -10,0 Prozent). Der Index der Industrieaktivität lag bei +0,1 Prozent (Prognose +0,7 Prozent) nach -0,9 Prozent im Vormonat. Und das vorläufige Ergebnis für den Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes im Mai kam mit 47,6 klar im Bereich wirtschaftlicher Kontraktion herein (die Grenze zwischen Wachstum und Schrumpfung liegt bei 50,0 Punkten). Das ist das schwächste Niveau seit Anfang 2013: Da bleibt kein Auge trocken.

HOFFEN AUF DIE FEUERWEHR

Die eher moderate Reaktion der Investoren, die den Nikkei 225 am Montag nur um 0,5 Prozent drückten, mag daraus resultieren, dass die japanische Notenbank in den Wochen zuvor betonte, die ohnehin schon extrem expansive Geldpolitik noch deutliche expansiver zu gestalten, sofern dies nötig werden sollte. Bei ihrer letzten Sitzung Ende April blieben Maßnahmen jedoch aus, was zur Folge hatte, dass der Index in die Knie und die Bodenbildung weiter ging. Aber darauf zu hoffen, dass die Bank of Japan jetzt zeitnah zusätzliche Maßnahmen beschließt ist nichts anders, als sich auf die Feuerwehr zu freuen, wenn das eigene Haus brennt, obwohl man weiß, dass sie die vorherigen Brände nie richtig löschen konnte. Diese Denkweise ist eine Folge der jahrelangen Konditionierung darauf, dass durch Notenbanken gezielt gedrückte Zinsen gut für den Aktienmarkt seien.

Davon abgesehen, dass das nicht zwingend so sein muss, wird dadurch das eigentliche Problem, nämlich eine Wirtschaft, die sich auch mit solch radikalen Maßnahmen nicht wiederbeleben lässt, in den Hintergrund gedrängt. Wird sich dieser jahrelang trainierte, blinde Optimismus in den kommenden Wochen durchsetzen … oder wird man sich der Realität fügen? Wir werden es im Chart des Nikkei 225 ablesen können, denn eine Trendentscheidung rückt näher. Verlässt der Tokioter Leitindex mit Schlusskursen über 17.600 oder unter 15.900 Punkten seine große Dreiecksformation, sind die Würfel gefallen. Wir haben hier weiterhin ein Auge drauf, denn sobald hier der Ausbruch erfolgt, haben wir hier eine ganz außerordentliche Trading-Chance!

Jetzt kostenlos für Börse am Mittag anmelden!

Diese Aktien steigen im Crash!

  • Die größten Biotech-Hoffnungen!


  • Bis zu 1.024% Kurspotenzial!


  • WKN und konkretes Kauf-Timing!

Exklusiver Bonus: Sie erhalten unseren kostenlosen Newlsetter „Börse am Mittag“ für mehr Erfolg an der Börse. Herausgeber: WRB Media GmbH, Berlin.


Datenschutzbestimmungen