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Ist diesmal wirklich alles anders?

Immer dann, wenn erfahrene Investoren mahnend den Zeigefnger heben, kommt er wieder, der alte Spruch: „Ja, aber diesmal ist das doch etwas ganz anderes“. Was es gemeinhin aber nicht ist. Denn wenn die Anleger es übertreiben, wenn sie sich zu weit von der wirtschaftlichen Realität entfernen, wenn Gier und Leichtsinn die Besonnenheit über den Haufen werfen, ist es letztlich egal, warum eine Hausse endet: sie endet. Und meist abrupt. Nach rauf kommt runter … und rechtzeitig zu erkennen, wann das beginnt, wann aus einem normalen Rücksetzer eine Trendwende wird, das ist es, worauf es ankommt. Aber: Diesmal ist in der Tat etwas anders: Gier und Leichtsinn spielen diesmal eine weitaus kleinere bis gar keine Rolle. Die US-Indizes haben neue Allzeithochs erreicht, nur dem Nasdaq 100 fehlen noch ein paar Punkte … aber Basis dessen ist nicht Euphorie, sondern im Gegenteil Skepsis. Und das ist nun wirklich mal etwas Neues!

Defensive Aktien treiben den Markt

Wenn Sie sich den Chart ansehen, sehen Sie etwas zutiefst Ungewöhnliches. Die Grafk zeigt den Dow Jones Industrial Average, den bekanntesten der US-Aktienindizes. Darüber hinaus sehen wir den Dow Jones Transport-Index mit seinen Logistik-Titeln. Er enthält Aktien, die dann gut dabei sind, wenn starkes Wachstum vorhanden ist, Produktion und Konsum laufen und damit Unternehmen aus dem Transportsektor proftieren. Und wir haben hier den Dow Jones Utilities Index. In ihm sind Versorgeraktien enthalten, also z.B. Strom, Gas- oder Wasserversorger. Dort pfegen Umsatz und Gewinn nur geringfügig zu schwanken, wenn es mit der Konjunktur besser oder schlechter läuft. Meist bleiben diese Aktien daher in einer Hausse liegen, weil sie nicht „spannend“ genug sind. Doch Sie sehen:Diesmal ist dieses übliche Bild auf den Kopf gestellt. Es sind die angeblich „lahmen Enten“, die laufen. Und die damit den Gesamtmarkt auf neue Hochs getrieben haben. Über die letzten zwei Jahre, die dieser Chart abbildet, hat der Versorgerindex sagenhafte 30 Prozent zugelegt. Die üblichen, konjunktursensiblen Frontrunner im Transpostsektor hingegen liegen im Zweijahresvergleich sogar im Minus.

Kein Perpetuum mobile

Das deckt sich mit der Tatsache, dass sich die Anleihen trotz der auch in den USA relativ niedrigen Zinsen auch in den USA reger Nachfrage erfreuen und Gold seit Jahresbeginn einen be-eindruckend dynamischen Aufwärtstrend zeigt. Damit haben wir hier ein Szenario, das es so noch nicht gegeben hat: Eine ursprünglich auf Wachstum basierende Hausse ist nun in eine Hausse der Skepsis übergegangen, in der es die Flucht in defensive Aktien ist, die die Kurse treibt. Die Anleger schichten zusehends in defensive Aktien, Anleihen und Gold um, weil sie sich um die Risiken am Aktienmarkt Gedanken machen …und treiben die Kurse so trotzdem höher. Das klingt wie ein Perpetuum mobile. Aber die Sache ist keineswegs ohne Brisanz. Der Grund:

Diese defensiven Aktien haben nun einmal keine so hohe Dymamik in Umsatz und Gewinn, dass die so deutlich gestiegenen Kurse fundamental untermauert wären. Ihre Bewertung steigt immer höher … und das kann irgendwann eben auch dazu führen, dass diese Hausse endet wie alle anderen: abrupt. Was bedeutet: Gerade jetzt ist es entscheidend, sich anhand charttechnischer Chancen auf die richtigen Aktien zu konzentrieren!

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