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Interview zum „Brexit“-Votum

Frage: Nach dem „Brexit“-Votum der Briten gerieten die Aktienbörsen weltweit unter Druck. Hat Sie das beunruhigt oder sehen Sie eher die Chancen, die sich daraus ergeben?

Richard Straube: Die Brexit-Entscheidung hat mich persönlich in erster Linie enttäuscht. Ich glaube an die europäische Idee und bin überzeugt, dass ein starker EU-Binnenmarkt für Wohlstand und Frieden auf unserem Kontinent sorgt. Andererseits kann ich die britische Bevölkerung, die enttäuscht für den Austritt gestimmt hat, sehr gut verstehen. Unsere gemeinsamen EU-Institutionen müssen dringend reformiert werden, wenn die Europäische Union auch in 5 oder 10 Jahren noch Bestand haben soll. Doch die Politik und deren Entscheidungen können wir weder direkt beeinflussen noch prognostizieren. Wenden wir uns daher lieber dem Geschehen an den Börsen zu.

Notenbanken und Vertrauen

Richard Straube: Das von den Medien herbeigeredete Börsenbeben war eigentlich gar nicht so schlimm. Natürlich haben die Kurse am Tag nach dem Brexit-Referendum stark nachgegeben. Doch vorher sind die Kurse in Erwartung einer gegenteiligen Entscheidung bereits stark gestiegen. Unter dem Strich ist nicht viel passiert. Viele Aktien in unseren Depots im Aktien-Telegramm sind sogar gestiegen. Schauen Sie sich zum Beispiel die Entwicklung bei Südzucker an. Der sogenannte „Brexit-Schock“ sorgte gerade mal für einen Kursrückgang um 2,7%. Das ist eine ganz normale Tagesschwankung. Und seitdem konnte die Aktie dank guter Quartalszahlen sogar um 20% zulegen – in weniger 4 Wochen.

An dem Beispiel wird deutlich, was die Börsenlegende André Kostolany mit seiner oft zitierten Weisheit „Politische Börsen haben kurze Beine“ meinte. Letztlich kommt es immer auf die Qualität der Unternehmen an. Gute Unternehmen werden auch den Aktienkurs langfristig steigern, während schlechte Unternehmen das Kapital der Anleger verbrennen. In meinem Börsendienst Aktien-Telegramm verwende ich deshalb bewährte Kriterien, um die „guten“ Unternehmen zu identifizieren.

Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Natürlich müssen politische Umwälzungen wie ein möglicher EU-Austritt Großbritanniens bei der Geldanlage beachtet werden. Meist erweisen sich die Folgen nach einer eingehenden Analyse aber als weniger dramatisch als zunächst dargestellt. Unternehmen sind anpassungsfähig und werden auch in Zukunft in Europa Geld verdienen, zumal Großbritannien der EU weiter freundschaftlich verbunden bleiben wird. Ich sehe vorübergehende Kursrückgänge daher als große Chance, die es klug zu nutzen gilt. In den kommenden Wochen werde ich einige aussichtsreiche Unternehmen im Aktien-Telegramm vorstellen, die gerade ein enormes Potenzial bieten.

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