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HIER MUSS MAN JETZT GENAU HINSEHEN

Für die meisten Marktteilnehmer ist es die Kursentwicklung selbst, die anzeigt, ob die Lage positiv ist, die Rahmenbedingungen passen und man somit seine Aktien halten bzw. weiter zukaufen kann. Viele können oder wollen sich nicht intensiver mit dem komplexen Umfeld befassen, das die Märkte beeinflusst und sagen sich daher: Die anderen werden schon wissen, was sie tun. Solange eben diese „anderen“ weiter kaufen, kann ich das auch tun. Damit werden nicht die Rahmenbedingungen zum Barometer der Kursentwicklung, sondern die Kurse selbst. Weshalb es auch den simpel klingenden, aber höchst wahren Spruch gibt: Es steigt, weil es steigt.

GEFAHR ERKANNT, GEFAHR GEBANNT

Der Haken liegt darin, dass nicht nur ein paar wenige so denken und handeln, sondern viele. Da können sich die Rahmenbedingungen eintrüben, aber kaum jemand nimmt es wahr. Ein Aufwärtstrend, der völlig solide und ungefährdet wirkt, wird so zu einem Tanz auf dünnem Eis. Na und, könnten Sie sagen – dafür gibt es doch die Charttechnik! Völlig richtig. Wenn man sich mit der Technischen Analyse befasst, erhält man in der Tat zeitnah die nötigen Signale, die einem indizieren, dass nun eine Wende nach oben oder unten droht oder man bestehende Positionen ausbauen oder reduzieren sollte. Aber:

Kennen Sie das nicht vielleicht sogar von sich selbst? Wenn man allzu fest davon überzeugt ist, dass alles in bester Ordnung ist, neigt man eben doch dazu, bearishe Signale in den Charts als vorübergehend oder nicht wirklich wichtig einzuordnen. Und deswegen ist es immer klug, sich die Rahmenbedingungen regelmäßig anzusehen um imstande zu sein, rechtzeitig und entschieden zu reagieren, anstatt vorher platzierte Stoppkurse doch zu streichen und lieber in fallende Kurse zuzukaufen, um nicht aussteigen zu müssen. Nur wer weiß, dass das Eis dünn ist, reagiert richtig, wenn es bricht. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Also – wo sollte man jetzt besonders genau hinsehen?

GOLD, ÖL, UNTERNEHMENSGEWINNE

Achten Sie auf die aktuell in dichter Folge einlaufenden Quartalsbilanzen der wichtigsten Unternehmen! Bislang liegt erst ein eher kleiner Teil auf dem Tisch. Aber da ist die Zahl der Enttäuschungen ungewöhnlich hoch. Vorhin enttäuschte Daimler die Erwartungen der Analysten. Gestern nach US-Handelsende verfehlten Microsoft und Alphabet (Google) die Prognosen. Schon vorher sah es bei IBM und Netflix nicht besonders gut aus. Verstetigt sich diese Tendenz in der kommenden Woche, in der das Gros der US-Unternehmen melden wird, wird man das nicht mehr so ignorieren können, wie man es momentan tut.

Achten Sie auf den Ölpreis! Er ist ein Menetekel für den Aktienmarkt. Gerade misslang es im ersten Anlauf, die wichtige Hürde in Form der 200-Tage-Linie zu überwinden. Aber auch wenn das nun im zweiten Versuch gelingen würde, steigt der Preis langsam in eine Region, die das ohnehin zu magere Wachstum bremst und daher dann nicht als bullishes Signal zunehmenden Wachstums, sondern negativ als Wachstumsbremse interpretiert werden dürfte.

Achten Sie auf Gold und die Anleihen! Wenn die Kurse dort weiter steigen, stimmt etwas nicht. Denn all diejenigen, die dort zugreifen, fehlen tendenziell als Käufer am Aktienmarkt. Wenn die sogenannten „Alternativen zum Aktienmarkt“, die ohnehin in den letzten zwei Monaten auch bei steigenden Aktienindizes stabil blieben, weiter zulegen, deutet das an, dass der Rallye die Substanz fehlt. Und, natürlich, achten Sie auf China – dazu mehr im Marktüberblick.

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