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HEXENTANZ AM TERMINMARKT

Heute tanzen die Terminmarkt-Hexen durch die Handelsräume der Aktienmärkte. Aber wer tanzt ab Montag entfesselt über das Börsenparkett … die Bullen oder die Bären? Auf den ersten Blick müssten es ja die Bullen sein, so stark, wie die Aktienmärkte in den vergangenen Tagen zugelegt haben. Vor allem, wenn man bedenkt, dass zeitgleich nonstop schwache Konjunkturdaten eingelaufen sind und die Indizes trotzdem stiegen. Ist das nicht ein Zeichen der Stärke, der Zuversicht? Nein, denn gerade wenn die Hexen tanzen, sprich ein Verfalltermin am Terminmarkt bevorsteht, täuscht der erste Blick oft gewaltig.

DER GEGENWIND IST ZU STARK

Meist beginnen die Rangeleien um das ideale Abrechnungsniveau, zu dem nun heute Mittag um 12 Uhr die Optionen auf den Euro Stoxx 50 und um 13 Uhr die auf den DAX abgerechnet werden, schon mehrere Handelstage vorher. Pi mal Daumen kann man da eine Woche rechnen. So auch diesmal: Ende der vergangenen Woche schon rieben sich die Akteure verwundert die Augen, als die Kurse an der Wall Street auf einmal kräftig anstiegen, obwohl es dafür keinen offensichtlichen Grund gab.

Seitdem geht es nicht mehr um die Rahmenbedingungen. DAX oder Dow Jones werden nicht mehr von Reaktionen auf Konjunkturdaten, Aussagen von Notenbankern oder den Vorgaben des Euro/Dollar-Kurses geleitet, also von über das ultra-kurzfristige Zeitraster hinausgehenden Aspekten, sondern von den unmittelbaren Zielen und Zwängen der großen Terminbörsen-Akteure. Der Grund:

ES GEHT UM EXTREM VIEL GELD

Zum einen geht es dort um Unsummen, die entweder gewonnen oder verloren werden können, je nachdem, ob der Abrechnungskurs der Optionen heute zu Gunsten der Verkäufer – das sind meist die großen Adressen am Terminmarkt – oder der Käufer, meist normale Investoren, ausfällt. Wir hatten in den vergangenen Tagen schon erläutert, dass da oft gezielt eingegriffen wird, um die Kurse in die richtige Richtung aus Sicht von denjenigen zu treiben, die am längeren finanziellen Hebel sitzen.

Natürlich könnten andere große Adressen, die am Terminmarkt keine Aktien haben, um es blumig auszudrücken, dieses Treiben mit größeren Käufen oder Verkäufen verhindern. Denn solche „Hexentänze“ vor einem Verfalltermin rechnen sich nur, wenn die Terminmarkt-Player nicht mehr Kapital ins Feld führen müssen, als sie dafür an Profit bei der Abrechnung der Derivate heute Mittag erlösen würden. Nur: Warum sollte man dagegenhalten?

Will man z.B. als großer Fonds die Barreserven erhöhen, sprich verkaufen, weil man davon ausgeht, dass diese schwachen Konjunkturdaten sich sehr wohl noch negativ auf DAX & Co. auswirken werden, dann tut man das nicht, wenn man sieht, dass die Terminbörsen-Akteure gerade eine Rallye lostreten. Man wartet, bis die Rallye vorüber ist und die Kurse zum Ausstieg deutlich höher und somit besser sind. Sprich: Erst ab Montag zählt es wieder. Da erst wird sich erweisen, ob diese Rallye mehr ist als ein kurzer Hexentanz mit begrenzter Haltbarkeit. Wir dürfen gespannt sein!

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