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HAT DAS G 20-TREFFEN ENTTÄUSCHT?

In Asien rutschten die Kurse ab, in Europa startet man ebenso schwächer. Angeblich liegt das daran, dass in das G 20-Treffen gesetzte Hoffnungen auf die Wirtschaft belebende Konjunkturprogramme enttäuscht wurden. So war es heute Früh in vielen Medien zu lesen. Und man hat den Eindruck, die Autoren dieser Zeilen meinen das auch noch ernst.

KONZERTIERTE AKTIONEN WAREN UNWAHRSCHEINLICH

Doch wenn man mal den Verstand einschaltet, stellt man schnell fest: Das kann nicht der Grund für Verkäufe sein. Zum einen, weil von solchen Programmen seitens der politischen Spitzen der führenden G 20-Länder nie die Rede war. Zum anderen, weil das den Aussagen eben dieser Politiker widersprechen würde, die doch ein ums andere Mal betonten, dass im eigenen Land alles zum Besten stehe, nur aus dem Ausland käme Druck auf das Wachstum. Wenn man die Lage schönfärbt und den anderen die Schuld gibt, fällt es naturgemäß schwer, sich auf gemeinsame Maßnahmen zu einigen, um etwas zu ändern, was angeblich gar nicht existiert. Und:

Solche Konjunkturprogramme kann man nicht einfach bei einer Tasse Kaffee aus dem Hut zaubern. Vor allem nicht, wenn es um eine konzertierte Aktion gehen soll. Länderübergreifende Maßnahmen wären extrem kompliziert. Dazu müsste die Lage noch deutlich kritischer werden. Sprich: Dergleichen Hoffnungen wären, sofern die Anleger sie überhaupt hatten, reine Luftschlösser gewesen.

DER ULTIMO ALS NAGELPROBE

Es scheint weiterhin wahrscheinlicher, dass die in der zweiten Vorwochenhälfte wieder deutlich anziehenden Kurse an den Aktienmärkten einen unmittelbaren Zusammenhang zum heute anstehenden Monatsultimo hatten. Sprich dass große Adressen versucht hatten, insbesondere an der Wall Street aus einem zeitweise für die Bullen verlorenen Monat doch noch ein Plus herauszuholen, das die Anleger bei Laune halten und sie vom Ausstieg abhalten sollte. Vergleichbar mit denselben Aktivitäten Ende Dezember und Ende Januar.

Das G 20-Treffen war da, wenn überhaupt, nur ein Vorwand. Jetzt indes wird Tacheles geredet. Wenn morgen nun der neue Handelsmonat startet und damit zugleich bei Gold und Rohöl Brent der heute ablaufende Futures-Abrechnungstermin über die Bühne ist, dann wird sich erweisen, ob die Versuche, die Aktienindizes zu stabilisieren, eine Chance auf Erfolg haben. Bis zum Beweis des Gegenteils sehen wird daher die Kursgewinne seit Mitte Februar weiterhin als eine reine Gegenreaktion innerhalb intakter Abwärtstrends an.

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