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Haben zu viele auf „Bremain“ gesetzt?

Es gab gestern noch vier Umfragen unter den Briten, die momentan bereits zur Wahlurne schreiten, um über den Verbleib oder den Austritt des Landes aus der EU abzustimmen. Zwei sahen die EU-gegner leicht vorne, bei einer war das Ergebnis pari, nur eine davon sah die EU-Befürworter deutlich vorne. Und da wird es nun interessant:

Die Umfrage, die einen überraschenden Vorsprung von acht Prozent für den Verbleib, kurz „Bremain“ (BRitain rEMAIN), verkünden konnte, war die einzige, die telefonisch ablief, die anderen waren Online-Umfragen. Denkbar, dass das kein Zufall ist. Denn so wirkt es, als würden viele Briten, wenn sie nicht namentlich in den Vordergrund treten müssten, für den Exit stimmen, sich aber nicht trauen, wenn sie direkt angesprochen werden. Nun … die heutige Wahl ist anonym.

Gefährliche Vorkäufe

Interessant auch, dass die Reaktionen auf die jeweiligen Umfragen tendenziell so sind, dass die Aktienmärkte blitzschnell höher laufen, wenn eine Umfrage zu Gunsten des EU-Verbleibs bekannt wird, aber nur wenig reagieren bzw. Verluste sofort aufholen, wenn Ergebnisse zu Gunsten des „BrExit“ auftauchen. Was bedeutet: Die Kurse, hier sehen Sie im Chart den Londoner FT-SE 100, schieben sich immer mehr in Richtung eines Verbleibs, während die Umfragen andeuten, dass alles völlig offen ist. Das ist reines Dynamit für morgen!

Denn erst morgen wird man auf das tatsächliche Ergebnis reagieren können. Da die Wahllokale bis 23 Uhr Ortszeit geöffnet haben, werden die Ergebnisse erst in der Nacht eintreffen … aber dann um 8 Uhr, wenn der Handel in Europa mit den Futures beginnt, auch schon vorliegen. Was das bedeutet, ist klar:

Selbst wenn der „Bremain“ gelingt, wird es knifflig

Man muss mit einer gewaltigen Kurslücke zum Handelsstart rechnen! Doch da man sich am Markt derartig deutlich bereits zu Gunsten eines Scheiterns des Referendums bewegt hat, sind die Risiken nach unten größer, gefährlich groß. Denn:

Es ist eben nicht nur möglich, dass die Kurse wegsacken, wenn sich doch eine Mehrheit für den Austritt entschieden haben sollte. Es ist ebenso gut denkbar, dass die Aktienmärkte auch in die Knie gehen, wenn das Referendum scheitert und der BrExit vorerst vom Tisch ist, alleine, weil diese Käufe nun schon eine ganze Woche andauern und daher so ziemlich jeder, der auf „Bremain“ gesetzt hat, längst eingestiegen ist. Die Zahl der potenziellen Käufer könnte daher dann schlagartig deutlich geringer sein als die Zahl derer, die nun nach dem „Aufgehen“ ihrer Wette ihre Gewinne mitnehmen wollen. Was hieße: Käufermangel und fallende Kurse.

Das muss nicht so kommen, aber wir raten zur Vorsicht, zumal: Ein echter, neuer Trend ist nicht nach ein paar Tagen vorbei. Ausgerechnet jetzt noch einzusteigen erscheint daher keine gute Idee zu sein!

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