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Große Erwartungen

Ist da noch Luft für mehr? Reicht die Jahresendrallye womöglich noch bis Silvester und für neue Jahreshochs? Schüttelt die Wall Street weiterhin alle negativen Aspekte ab, so dass die runde 20.000 beim Dow Jones und die 5.000er-Marke beim technologielastigen Nasdaq 100 nicht nur überwunden werden, sondern auch überwunden bleiben?

Es ist wahrscheinlich genug, um nicht auf die Idee zu kommen, einfach mal auf Verdacht dagegenzuhalten. Es aber auch fraglich genug, um sich zumindest dessen zu erinnern, was viele im Taumel der von zwei Monaten noch als unwahrscheinlich scheinenden Hausse der Aktienmärkte nun über Bord werfen: die nötige Vorsicht. Denn dass man in Europa ebenso wie in den USA jedwede negativen Aspekte ausblendet, heiß ja nicht, dass sie nicht existieren würden. Und was da ist, kann jederzeit wieder ins Bewusstsein der Marktteilnehmer rücken.

Was treibt die Kurse?

Auf der Hut sein sollten wir alleine deshalb, weil die Frage, was die Kurse seit der unerwartet von Donald Trump gewonnenen US-Wahl immer höher treibt, gar nicht so einfach zu beantworten ist. Denn genau diese Personalie, der designierte US-Präsident, war es ja, die im Vorfeld zur Befürchtung führte: Gewinnt er, werden die Aktienmärkte abtauchen. Und zwar mit demselben Szenario als Grundlage, mit dem jetzt gekauft wird – nur mit einem anderen Zeithorizont! Aktuell laufen die US-Aktien und in deren Schlepptau auch Europa, weil man unterstellt, dass Trump eine Wirtschaftspolitik fahren wird, die auf massives Wachstum ausgerichtet ist. Höhere Löhne, weniger Steuern, massive Staatsausgaben zur Stimulierung der Wirtschaft. Sofern er diese Pläne durch die Kammern des USParlaments bekommt, ist in der Tat ein kurzfristig sehr positiver Effekt auf den Konsum und die Unternehmensgewinne zu erwarten. Darauf baut man nun. Aber:

Im Vorfeld hatte man darauf hingewiesen, dass diese Strategie nur kurzlebige Effekte zeitigen und sich danach zum Bumerang entwickeln wird, weil sie auch die Inflation stimuliert, dies zu steigenden Zinsen führt und in Kombination mit einem markant steigenden US-Dollar mehr beim Wachstum abwürgt, als das, was man vorher zulegen konnte. Bemerkenswert dabei: Letzteres, der steigende US-Dollar und seine negative Auswirkung auf die US-Exporte, wird von den US-Anlegern momentan ignoriert, zugleich feiert man den zum Euro anziehenden USDollar in Europa aber als positiv und sieht ihn als Argument, kräftig zuzugreifen. Sie sehen:

Selektive Wahrnehmung

Diese Rallye seit Anfang November fußt auf einer selektiven Wahrnehmung der Lage bzw. der Perspektiven für die kommenden Monate. Die kann grundsätzlich so lange funktionieren und die Kurse weiter ziehen, bis die Nachrichtenlage die Anleger mit den Schattenseiten der Trump’schen Wirtschaftspolitik konfrontiert, was dauern kann. Aber sie kann auch jederzeit einer nüchternen Betrachtung der Lage weichen und eine scharfe Korrektur auslösen. Das ist eine Frage der Marktstimmung. Und die ist wankelmütig, daher: Beobachten sollten wir das Ganze, aber handeln werden wir, wie immer im investoralert PREMIUM, auf Basis dessen, was die Charts an harten Fakten liefern, das erspart den fragwürdigen Blick in die Glaskugel!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr alles erdenklich Gute!
Die nächste Ausgabe erscheint am 10.01.2017.

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