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Großbritannien und die EU: Donnerstag gilt es

Die Umfrageergebnisse wechselten zuletzt wie bei uns das Wetter. Mal lagen die EU-Befürworter vorne, mal das Lager der EU-Gegner. Aber der Vorsprung war jeweils zu knapp. Immer noch ist das unberechenbare Lager der Unentschiedenen das Zünglein an der Waage. Und dann ist da noch das nicht kalkulierbare Element der Wahlbeteiligung. Es wird wohl bis zur Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen ofen bleiben, ob Großbritannien weiterhin in der EU bleibt. Aber wenn die Daten dann vorliegen … welches Ergebnis wäre denn das für die Börse „richtige“?

Ist „Zusammenhalt auf der letzten Rille“ wünschenswert?

Momentan wird seitens der meisten Anleger davon ausgegangen, dass es positiv wäre, wenn alles beim Alten bleibt. Wobei man sich fragen darf, wieso. Was wäre an einer Veränderung schlecht, wenn sie der EU als solcher mittelfristig mehr Stabilität verleihen würde? Ein Partner, der nicht mehr wirklich bei der Sache ist, ist kein Partner, der eine Gemeinschaft voranbringt. Und sollte er ausscheiden, so mehren sich die Stimmen, dass das zwar kurzfristig schlecht für Großbritannien sein könnte, mittelfristig aber von Vorteil und, vor allem, schon recht zeitnah günstig für den Rest der EU. Man darf mutmaßen, dass ein anderer Gedanke unterschwellig dazu führt, dass die Investoren auf einen Verbleib der Briten hofen:

Man fürchtet, dass, wenn sich mit der Zeit abzeichnet, dass Großbritannien ohne die EU besser dran wäre, auch andere Länder auf die Idee kämen, den Verbund zu verlassen. Vergleichbares Denken herrschte ja auch beim Thema Griechenland: Ein GrExit wäre schlecht, weil dann die Eurozone auseinanderbrechen könnte … nicht, weil das gut oder schlecht für Griechenland wäre. Aber das ist eine ziemlich kurzsichtige Denkweise, denn:

Kleiner, aber feiner?

Wenn eine Gemeinschaft nur dadurch zusammengehalten wird, dass man die Notausgänge vernagelt, kann das die Lage auf Dauer nur verschlimmern. Ende vergangener Woche attestierte der IWF der EU, dass sie unter Druck die Fähigkeit verliere, zusammenzuarbeiten. Das ist eine glatte „6“, wenn man Schulnoten vergeben würde. Denn genau dafür ist die EU ja gedacht: Gemeinsam Probleme lösen, die die Länder alleine nicht lösen können, um so an einem Strang ziehend voranzukommen. Das Gegenteil scheint sich als die neue Normalität der EU zu etablieren.

Veränderungen führen zu Unsicherheit, zu kurzfristigen Verwerfungen. Die Notenbanken haben zwar versichert, im Fall von Turbulenzen einzugreifen. Aber alleine der Gedanke, dass solche Turbulenzen auftauchen könnten, machte die Anleger zuletzt unruhig. Dennoch: Wenn Veränderungen dazu führen, dass eine EU entsteht, die die Zweifer und die Unwilligen losgeworden ist und so strafer und stärker agieren kann … was wäre dagegen einzuwenden? Zumal:

Die Nörgler führen dazu, dass die Europäische Union ihnen immer mehr Zugeständnisse macht, nur, um irgendwie nach außen hin weiterhin einig zu wirken. Doch das höhlt den Gedanken der Gemeinschaft aus, schwächte den Verbund an sich und bleibt nach außen hin ohnehin nicht verborgen. Vielleicht wäre es somit kein Fehler, im Fall einer stark negativen Reaktion im Fall eines „BrExit“ beherzt zuzugreifen …?

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