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Gold zieht ab – warum das so weitergehen kann

Da dürften einige, die den Goldpreis schon haltlos unter 1.200 US-Dollar fallen sahen und vorschnell auf der Short-Seite aktiv wurden, wohl ziemlich dumm aus der Wäsche geschaut haben: Der Goldpreis verteidigte die charttechnische Auffangzone 1.190/1.207 US-Dollar, zog zunächst am Freitag unter dem Eindruck der schwachen US-Arbeitsmarktdaten an und präsentierte gestern gleich den nächsten kräftigen Aufwärtsschub.

Angesichts von US-Indizes, die an ihren bisherigen Rekordhochs kratzen und einer grundsätzlich eher optimistischen Marktstimmung wirkt das im ersten Moment überraschend. Aber auch, wenn eine Toppbildung bei Gold noch nicht aus der Welt wäre – dieser Aufwärtsimpuls kann noch weitergehen – sehr viel weiter. Zwei Gründe würden dafür sprechen, dass Gold aktuell erst im ersten Gang unterwegs ist:

Alternative zu Negativ-Zinsen und „teuren“ Aktien

Zum einen sind die Aktienmärkte momentan zwar gut unterwegs. Aber nicht wenigen Anlegern ist das nicht geheuer. Sicher, die Notenbanken haben dafür gesorgt, dass die Anleihezinsen eigentlich keine Konkurrenz mehr sind. Aber da andererseits diese expansive Geldpolitik ihre Ziele, nämlich die jeweils von den Notenbanken erwünschte Teuerungsrate zu erreichen und das Wachstum durch den Konsum anzukurbeln, nicht erreicht wird, steigen die Unternehmensgewinne nicht, teilweise gehen sie sogar zurück. Während die Kurse immer weiter steigen, sprich: Die Aktien sind teilweise ungewöhnlich teuer geworden.

Das wäre zweitrangig, wenn die Anleger wirklich wie Roboter Aktienbewertungen und Anleiherenditen ins Verhältnis setzen würden und Aktien sogar mit Kurs/Gewinn-Verhältnissen von 50 und mehr als „billig“ einstufen würden, nur, weil man ihnen bei den Zinsen den Boden unter den Füßen wegzieht. Aber das tun sie nicht. Und was bliebe da noch als Alternative? Die Edelmetalle – und da natürlich allen voran deren Flaggschiff Gold.

Charttechnisch aussichtsreich

Zum anderen sieht die mittel- und langfristige Chartkonstellation aktuell günstig aus. Gold hatte im Februar seinen 2013 etablierten Abwärtstrendkanal nach oben durchbrochen. Kurz darauf wurde die obere Begrenzung dieses Kanals im Zuge eines Pullback getestet und verteidigt. Dass es nun Anfang Juni zu einem erneuten Test dieses Trendkanals von oben kam, war indes ein Warnsignal. Zumal man im Wochenchart sehen kann: Sollte Gold ausgerechnet hier wieder nach unten abdrehen, wäre das die Basis für eine Trendwendeformation in Form einer Schulter-Kopf-Schulter, die mit Kursen unter 1.200 US-Dollar dann vollendet wäre und einen markanten Abwärtsimpuls einleiten könnte. Aber:

Die bullishe Seite wehrt sich, wie man sieht – und bislang erfolgreich. Sollte es gelingen, die auf einmal gar nicht mehr so weit entfernten, bisherigen Jahreshochs von 1.304 US-Dollar als Widerstand herauszunehmen, wäre das Thema Toppbildung vom Tisch und der Weg nach oben bis zur nächsten nennenswerten Hürde in Form der 2011er-Abwärtstrendlinie bei 1.370 US-Dollar frei!

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