Bild

Die moderne Art der Geldanlage.
Für clevere Anleger.

Bild

Gold: Einstiegskurse oder doch „nix wie weg“?

Der Einbruch des Goldpreises am gestrigen Dienstag war heftig. Und auch, wenn die immer niedrigeren Zwischenhochs der letzten Monate andeuteten, dass ein solcher Bruch der wichtigen Supportzone 1.304/1.316 US-Dollar jederzeit hätte passieren können, war der Zeitpunkt dennoch überraschend, denn unmittelbare Gründe gab es dafür nicht. Oder vielleicht doch? Wem nützt ein fallender Goldpreis?

Schwaches Gold nützt den Aktienmarkt-Bullen

Er hilft, die gute Stimmung am Aktienmarkt aufrecht zu erhalten. Immerhin beginnt dort die Zuversicht zu bröckeln, denn der September brachte zwar wieder mehr Bewegung in die Kurse, aber immer noch keinen klaren Trend. Ein fallender Goldpreis erzeugt das Bild, dass die Anleger momentan keinen Grund sehen würden, in „sichere Häfen“ zu investieren. Das kann den bullishen großen Adressen am Aktienmarkt nur recht sein, denn man kann so hoffen, dass manch einer dann eben doch nicht aussteigt, der zuvor darüber nachgedacht hatte.

Und da wäre natürlich die Politik, gerade in den USA. Wenn sichere Häfen nicht gefragt sind, ist alles bestens – dieses Trugbild erzeugt man nur zu gerne. Und die US-Wahl ist immerhin keine fünf Wochen mehr entfernt.

All denen, die das Szenario eines grundsoliden, positiven Umfelds erzeugen und erhalten wollen, passt ein schwacher Goldpreis also tadellos in den Kram. Und das bedeutet, dass man, wenn man sich hier nun auf dem auf einmal so viel günstigeren Niveau den Einstieg überlegt, im Hinterkopf behalten sollte, dass der Kurs zumindest bis zur US-Wahl am 8. November gezielt unter Druck bleiben könnte. Sprich:

200-Tage-Linie beobachten!

In ein fallendes Messer zu greifen wäre in diesem Umfeld riskant. Ja, die 200-Tage-Linie bei 1.258 US-Dollar wäre nun als wichtige Unterstützung nahe. Aber die muss eben nicht halten. Wir meinen:

Erst, wenn Gold die jetzt gebrochene Chartzone 1.304/1.316 US-Dollar zurückerobert, wäre das ein Signal, dass die Bullen hier wieder das Ruder in der Hand haben. Darüber ließe es sich über den Einstieg nachdenken … oder aber dann, wenn diese 200-Tage-Linie getestet wird und eindeutig hält.

Ansonsten würde das nun plötzlich bearishe Chartbild erhalten bleiben. D.h. Short-Positionen wären denkbar, sollte Gold die 200-Tage-Linie eindeutig auf Schlusskursbasis brechen – das Kursziel wäre dann die Supportzone 1.192/1.207 US-Dollar.

 

PS: Sie möchten gerne regelmäßig informiert sein, wo sich Chancen auftun oder Risiken lauern? Gerne – nutzen Sie doch einfach unseren kostenlosen, börsentäglichen Newsletter „Börse am Mittag“. Einfach hier anmelden:

Börse am Mittag

Diese Aktien steigen im Crash!

  • Die größten Biotech-Hoffnungen!


  • Bis zu 1.024% Kurspotenzial!


  • WKN und konkretes Kauf-Timing!

Exklusiver Bonus: Sie erhalten unseren kostenlosen Newlsetter „Börse am Mittag“ für mehr Erfolg an der Börse. Herausgeber: WRB Media GmbH, Berlin.


Datenschutzbestimmungen