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Gelassenheit ja … Unaufmerksamkeit nein!

Verehrte Leserinnen und Leser!

Es tauchen zwar immer mal wieder kurze Phasen auf, an denen der DAX etwas in die Knie geht. Aber seit Monaten sprechen wir da eher von Stunden als von Tagen. Es scheint, als wollte niemand aussteigen. Und viele bringen dann das Argument der Negativ-Zinsen und erklären diesen so robusten, stetigen Aufwärtstrend damit. Es gibt wegen der nicht mehr vorhandenen Zinsen eben keine Alternative – also wird der DAX weiter steigen. Ist es wirklich so einfach?

Ganz sicher nicht. Es ist schon richtig, dass die niedrigen, in den meisten Laufzeiten negativen Zinsen ihr Scherflein dazu beitragen, dass die Aktienmärkte so markant zulegen. Und die damit günstige Finanzierung und der im mittelfristigen Vergleich „billige“ Euro sorgen dafür, dass europäische Unternehmen hervorragende Umsatz- und Gewinnzuwächse vermelden können. Aber die Zinsen werden, mit Blick auf die  anziehende Inflation, nicht dauerhaft niedrig bleiben. Was auch dazu führen wird, dass dieses Wachstum bei den Unternehmen langsamer wird, sich womöglich irgendwann auch umkehrt. Und dann? Ein sorgloser Anleger wird sich sagen: Das kann ja alles sein. Aber da es vorerst nicht dazu kommen wird, muss ich mir darüber keine Gedanken machen. Aber da läge man falsch.

An der Börse wird die Zukunft gehandelt

Richtig ist, dass es momentan noch keinen Grund gibt, in nennenswerter Größenordnung auszusteigen. Denn solange der Trend intakt ist und der Optimismus von der Mehrheit der Investoren geteilt wird, werden auch kurzfristig wegfallende, unmittelbare Kaufargumente keine Basis für größere Abgaben sein. Man kauft dann in solchen Phasen zwar nicht mehr allzu viel dazu. Aber aussteigen? Nein.

Doch die Anleger handeln gemeinhin die Zukunft. Ebenso, wie man seit Beginn des laufenden Hausse-Impulses im Frühjahr 2009 die Erholung der Konjunktur, die Bewältigung der EuroKrise und die Effekte  niedriger Zinsen immer wieder vorwegnahm, werden DAX & Co. bereits nach unten drehen, wenn die Wahrscheinlichkeit steigt, dass das weiche Bett negativer Zinsen wegfallen könnte. Und man sollte die USA nicht außer Acht lassen:

Auf die US-Börsen achten

Das, was die neue US-Regierung versprach und das, was sie bisher gehalten hat, liegt weit auseinander. Die Zahl derer, die bereit sind, unbeirrt an die Wohltaten Trumps zu glauben, schwindet. Und wenn dort, an der Wall Street, das Pendel in Richtung der Pessimisten umschlägt, würden nicht nur Dow Jones & Co. kippen, denn ein guter Teil dessen, was der DAX seit vergangenen November hat zulegen können, erfolgte im Kielwasser der Hoffnungs-Rallye der US-Indizes.

Dieser langfristige Chart des DAX (Skalierung auf logarithmischer Basis) zeigt, wie robust der DAX momentan in seinem Aufwärtstrend unterwegs ist. Doch man sieht auch: Die langfristige Trendlinie verläuft aktuell um 10.150 Punkte. Mit vollem Depot ggf. bis dorthin zurückzusetzen, das sollte man nur als gezielt langfristiger Investor in Betracht ziehen. Für alle anderen gilt: Gelassenheit ist absolut angebracht, Unaufmerksamkeit hingegen wäre unklug – zumal das bedeuten würde, zahlreiche Trading-Chancen zu verpassen, welche die eigene Performance deutlich verbessern können!

Wir wünschen eine erfolgreiche Handelswoche!

Herzliche Grüße, Ihr
Stefan Hoffmann & das gesamte Team

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