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Geht der Euro endlich unter die 1,10?

Keine Entscheidung seitens der EZB? Schade, werden sich die Trader am Devisenmarkt sagen, denn da hätte man nun eine unmittelbare Handhabe für eine Trendentscheidung gehabt – die überfällig ist. Und das Pendel neigt sich – auch ohne EZB-Schützenhilfe – langsam zugunsten der Euro-Bären. Was DAX und Euro Stoxx 50 gut täte, denn je billiger die eigene Währung gegenüber der wirtschaftlichen Konkurrenz aus dem US-Dollar und Yen-Raum, desto besser die Exportperspektiven.

Eine noch expansivere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank hätte helfen können, den Euro zu drücken, denn das ist, zumindest nach der üblichen Denk- und Reaktionsweise der Trader, über niedrigere Zinsen auch bearish für die Währung. Aber Sie sehen im Chart, dass es nun auch ohne diesen Anschub etwas werden könnte mit einem neuen, nennenswerten Abwärtsimpuls des Euro zum US-Dollar.

Der breite, im Dezember etablierte Aufwärtstrendkanal wurde durch die scharf negative Reaktion auf das „BrExit“-Votum in Großbritannien nach unten verlassen. Es gelang zwar, einen kompletten Einbruch abzuwenden und am Ende des ersten „Schock-Tages“ (24.6.) die 200-Tage-Linie zu halten. Aber der Versuch, wieder in diesen Trendkanal zurückzukehren, wurde abgewiesen. Die Gegenreaktion nach oben versandete, endete an der unteren Begrenzung des Trendkanals und ging in eine Seitwärtsbewegung über, bei der der Euro in der vergangenen Woche zweimal nacheinander nicht an der abwärts laufenden 20-Tage-Linie (im Chart blau) vorbeikam.

Die entscheidende Supportzone ist nun erreicht: Der Bereich 1,0970/1,1000 US-Dollar. Gelänge hier im Laufe des Tages der Ausbruch nach unten, wäre der Weg für die bearishen Trader aus charttechnischer Sicht bis an die nächsten Auffanglinien bei 1,0820 und 1,0710 US-Dollar frei. Man darf gespannt sein!

 

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