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Futter für die Bären? Warnsignale beim DAX

Beim DAX schaltet die Ampel gerade auf „gelb“: In den Candlestick-Charts hat sich ein negatives Signal etabliert, das zumindest dazu anhält, jetzt vorsichtiger zu werden. Zum gestrigen Ultimo des Mai hat der deutsche Leitindex ein bearish engulfing pattern ausgebildet. Das heißt, es ist eine rote Kerze entstanden, die die vorherige Kerze des Montags komplett einhüllte: Eröffnung im Plus, Schlusskurs im Minus. Das alleine ist nur ein Warnsignal, wird aber dann ein echtes, negatives Signal, wenn einem solchen bearish engulfing pattern am Folgetag eine weitere rote Kerze folgt – und das ist jetzt geschehen.

Dabei fällt auf, dass der DAX heute Nachmittag nicht imstande war, seine Verluste nennenswert zu reduzieren, obwohl man an der Wall Street nach schwachem Start recht erfolgreich versucht, die dortigen Abschläge schnell einzugrenzen (Stand 17:30 Uhr). Und jetzt? Bedeutet das, die DAX-Rallye ist vorbei?

Nein, noch ist nichts angebrannt. Aber man sollte nun vorsichtiger agieren, denn die entscheidenden Unterstützungslinien sind jetzt wieder nahe. Der Chart zeigt, dass der DAX durch das Minus zur Wochenmitte wieder aus seinem Februar-Aufwärtstrendkanal herausgerutscht ist, an dessen unterer Begrenzung er sich in den vorangegangenen Tagen entlang nach oben geschlichen hatte. Auf der anderen Seite gelang es, im Tagestief einen ersten Test der wichtigen Unterstützungszone aus 200-Tage-Linie, dem Dezember-Tief und einem markanten Zwischenhoch aus dem Januar zwischen 10.100 und 10.165 Punkten zu bestehen. Auf diese Zone kommt es jetzt an:

Fiele sie, wäre der DAX womöglich wirklich schnell wieder „Bärenfutter“, sprich denjenigen Tradern eine Beute, die aktiv auf der Short-Seite agieren. Aber sollte diese Auffangzone den Donnerstag und Freitag und damit zugleich EZB-Sitzung und US-Arbeitsmarktdaten überstehen und nach oben drehen, wäre das genau die Bestätigung der noch jungen Aufwärtstendenz, auf die bullishen Anleger warten, um weiter einzusteigen. Auf den Rest der Woche kommt es also an – und es geht um „DAX 10.800“ oder „DAX 9.500“ … wir bleiben dran!

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