Bild

Die moderne Art der Geldanlage.
Für clevere Anleger.

Bild

Fummelt Putin am Gashahn?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

in dieser Woche hat der Kreml 31 europäische Unternehmen der Gasversorgung auf eine Sanktionsliste gesetzt. Unternehmen wie Gazprom Germania oder deren Tochter Wingas erhalten nun also kein Gas mehr aus Russland, können folglich auch keines mehr in Europa handeln oder in Speichern einlagern. Moment! Russland sanktioniert quasi die eigenen Unternehmen, denn Gazprom Germania befindet sich, wie uns der Name schon verrät, im Eigentum des halbstaatlichen Monopolisten Gazprom. Was soll das?

Die Erklärung: Die deutschen Gazprom-Töchter befinden sich mittlerweile direkt oder indirekt unter der Zwangsverwaltung der Bundesnetzagentur. Der Kreml hat also in seinen eigenen Unternehmen nichts mehr zu melden. Folglich rechnet sie Putin nun dem „Feind“ zu.

Die Vorgänge sind einigermaßen undurchschaubar. Richtig ist, dass in den vergangenen Tagen das durch das ukrainische Pipelinesystem geleitete Gasvolumen rapide zurückgegangen ist. Derzeit wird nur die Hälfte der im ukrainisch-russischen Transitvertrag vereinbarten Menge geliefert. Fummelt Putin also derzeit am Gashahn und will die Pipelines nächstens trocken lassen?

Da sind sich alle Beobachter einig. Wenn der starke Mann im Kreml uns von seinem Gas abschneidet, gehen bei uns konjunkturell betrachtet die Lichter aus. Die Corona-Rezession wäre dazu im Vergleich ein laues Lüftchen.

Aber gemach! Richtig ist nämlich auch, dass die Ukrainer einen Versorgungsstrang in der umkämpften Region von Luhansk aus Sicherheitsgründen abgesperrt haben. Diese Maßnahme muss allerdings nicht von Dauer sein. Richtig ist auch, dass der wichtigste deutsche Gashändler Uniper unverändert lieferfähig ist. Gleiches gilt Stand heute auch für das Gas- und Ölunternehmen OMV, das die Gasversorgung in Österreich organisiert.

So dürfen wir die jüngsten Maßnahmen in die Kategorie der psychologischen Kriegsführung einordnen. Der russische Präsident klopft eben gelegentlich auf den Busch, um die Festigkeit der europäischen Politik zu prüfen. Das weckt bei uns Sorgen und Ängste. Auf der anderen Seite wissen wir aber auch, dass der Mann derzeit einen ziemlich kostspieligen Krieg führt, der die russische Staatskasse jeden Tag rund 500 Millionen USD kosten soll. Die indirekten Kosten dieses Konfliktes für die russische Volkswirtschaft werden noch in ganz anderen Dimensionen angesetzt.

So ist Putin also gut beraten, uns weiter mit Gas zu versorgen. Natürlich kann zurzeit niemand abschätzen, ob er auf Dauer vertragstreu bleibt. Wie reagiert er etwa, wenn er sich die Enge gedrückt fühlt, wenn sein Krieg in Osteuropa weiter auf der Stelle tritt? Diese Unsicherheit kann ich Ihnen leider nicht nehmen.

Ich kann Ihnen allerdings etwas anderes geben, nämlich einige starke Aktien aus dem Segment Energie. Und wenn uns nächstens die Gasrechnung im Haushalt nochmal um die Ohren fliegt, haben Sie wenigstens einige Depotpositionen, die hier Ausgleich schaffen werden. Mehr Informationen dazu finden Sie in meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM. Klicken Sie einfach und prüfen Sie jetzt, ob mein Angebot Ihnen helfen kann.

P.S.: An dieser Stelle muss einmal das grüne Bundeswirtschaftsministerium gelobt werden. So ist es den Strategen und Managern im Haus in den vergangenen Wochen gelungen, für Deutschland andere Lieferwege und Quellen für Gas zu öffnen. Aktuell stammen nur noch rund 40 % der Gasimporte aus Sibirien. Weiter so, Herr Habeck!

Diese Aktien steigen im Crash!

  • Die größten Biotech-Hoffnungen!


  • Bis zu 1.024% Kurspotenzial!


  • WKN und konkretes Kauf-Timing!

Exklusiver Bonus: Sie erhalten unseren kostenlosen Newlsetter „Börse am Mittag“ für mehr Erfolg an der Börse. Herausgeber: WRB Media GmbH, Berlin.


Datenschutzbestimmungen

X