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FIBONACCI-RETRACEMENTS: NUR HOKUSPOKUS?

Immer wieder wird behauptet, man könne mit irgendwelchen komplizierten, meist nicht offen gelegten Indikatoren und Berechnungen vorhersagen, wie lange ein Kurs bis wohin steigen oder fallen wird. Dass das möglich wäre, verhindert alleine die Grundstruktur der Börse, denn:

Die Kurse werden von der Veränderung des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage bewegt. Was wiederum auf Entscheidungen von Menschen fußt, die auf nicht vorhersehbare Ereignisse reagieren oder einfach auf eine Veränderung ihrer persönlichen Ansichten. Und das kann man nicht vorhersehen. Aber:

Trotzdem funktionieren einige Indikatoren und Rechenmodelle erstaunlich gut. Nur tun sie das nicht, weil sie heute wüssten, ob sich viele große Investoren in vier Wochen zum Ein- oder Ausstieg entscheiden. Sie funktionieren, weil viele Investoren sie beachten und ihre Entscheidungen – auch – von diesen Indikationen leiten lassen. Und damit werden sie zu einer Art sich selbst erfüllender Prophezeiung.

WICHTIGE ORIENTIERUNGSMARKEN DER TRADER

Die Fibonacci Retracements sind da immer wieder ein interessantes Element. Sie sind entfernt abgeleitet von den Zahlenreihen, die der italienische Mathematiker Fibonacci im 12./13. Jahrhundert entdeckte, weisen aber letztlich einfach bestimmte Korrekturlevels aus. Das heißt, sie zeigen im Chart, wohin ein Kurs in einer Gegenbewegung auf einen Trendimpuls korrigieren könnte. Die wichtigsten, in Prozent gefassten Korrekturlevels sind 25,0 %, 38,2 %, 50,0 %, 61,8 % und 75,0 %.

Man verbindet dazu den Hoch- und den Tiefpunkt eines Abwärtstrends oder Aufwärtstrends und findet so Widerstände (nach einem Abwärtsimpuls) bzw. Unterstützungen (nach einem Aufwärtsimpuls) der laufenden Gegenbewegungen. Dahinter steckt trotz der „Magie“ der Fibonacci-Zahlen an sich aber nur, dass viele Anleger diese im normalen Chartbild verborgenen Marken beachten und sie eben deswegen funktionieren.

Wir haben Ihnen hier im Chart die Fibonacci Retracement-Levels des Euro Stoxx 50 eingezeichnet. Sie sehen, dass der Index bislang zweimal auf Höhe des 38,2 Prozent-Retracement-Levels der Abwärtsbewegung zwischen April 2015 und Februar 2016 wieder abgewiesen wurde. Das hat sicherlich nicht nur, aber eben auch mit diesem Retracement-Level zu tun. Sollte diese Linie auf Schlusskursbasis überwunden werden, wird neben den normalen charttechnischen Widerständen dann auch sofort das 50 Prozent Retracement-Level bei 3.255 Punkten als mögliches Kursziel ins Visier der technisch orientierten Akteure rücken.

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