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FED erhöht Leitzinsen auf 0,25 bis 0,50 Prozent

Eines ist sicher: Ab heute geht es an den Börsen so richtig zur Sache. Bei den US-Indizes hätte man noch gut zu tun, um das Börsenjahr 2015 doch noch mit einigermaßen positiven Vorzeichen zu versehen. Und bei DAX oder Euro Stoxx 50 hätte man natürlich gerne zum Jahresende ein wenig mehr der Gewinne zurück, die zum Zeitpunkt des DAX-Allzeithochs im April zu Buche standen. Und der Wille ist da. Grundsätzlich ist natürlich offen, wie diese Woche enden wird. Aber was nun ab heute Abend auf dem Programm steht, ist ein Garant dafür, dass Schwung in die Kurse kommen wird. Und die beiden Termine, auf die wir nun zusteuern, hatten bislang, wenn sie so nahe beieinander lagen, recht oft eine höchst bullishe Wirkung.

Zinswende ohne Schrecken?

Grundsätzlich sind steigende Leitzinsen unangenehm für die Aktienmärkte. Denn sie bedeuten höhere Renditen für Anleihen. Und je höher dort die Zinsen werden, desto eher werden sie zu einer Konkurrenz für Aktien. Aber im Fall der am heutigen Mittwochabend entschiedenen Leitzinserhöhung der US-Notenbank muss es dennoch nicht zu einer negativen Reaktion kommen, aus zwei Gründen:

Zum einen wird diese erste Anhebung nach vielen Jahren bestenfalls 0,25 Prozent ausmachen und danach wohl erst einmal drei bis sechs Monate nichts weiter unternommen werden. Zum anderen ist dieser Schritt bereits derart lange hin und her diskutiert worden, dass sie für niemanden mehr eine Überraschung ist. Was bedeutet: Die ganz große Mehrheit derer, die daraufhin Kapital heraus aus den Aktien in Richtung Anleihen umschichten würde, hat das längst getan.

Verfalltermin kann Kursrakete zünden

Das heißt, die Reaktion der US-Indizes und in deren Kielwasser auch die der deutschen Indizes muss keineswegs negativ ausfallen, es könnten sogar mit Blick auf den Verkaufsdruck der vergangenen Woche Rückkäufe erfolgen. Und käme es so, wäre das der potenzielle Startschuss zu einer Rallye, die sehr schnell und weitreichend ablaufen kann, denn:

Am Freitag steht der zweite entscheidende Termin dieser Woche an, der Verfalltermin für Optionen und Futures mit Laufzeit Dezember. Nachdem es im Dezember bislang markant abwärts ging, müssten viele große Akteure am Terminmarkt in fliegender Hast auf die bullishe Seite wechseln, sollte die Reaktion auf die US-Notenbank positiv ausfallen. Denn dann wäre die Zeit knapp, um noch Gewinne auf der Short-Seite zu sichern und sich gegen einen plötzlichen Kursanstieg abzusichern, indem man Long-Positionen ins Depot nimmt.

Das kann bei der Bedeutung, die ein solcher Verfalltermin hat, auch mal überaus große Dimensionen annehmen und zum Startschuss für die Jahresendrallye werden, zumal: Dann sind es nur noch wenige Handelstage bis zum Jahresende. Wer da als Fonds unterinvestiert wäre, weil man mit weiter fallenden Kursen bis zum Jahresultimo gerechnet hat, würde äußerst dumm dastehen. Daher gälte es dann für diese sogenannten „großen Adressen“, blitzschnell ihre Portfolios hoch- bzw. die Barreserven herunterzufahren. Wenn die Reaktion auf die US-Notenbankentscheidung also nicht negativ ausfällt, wäre nach oben nichts unmöglich!

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