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EZB auf schmalem Grat

Die morgen anstehende Zinsentscheidung der EZB (13:45 h) und die darauf folgende Pressekonferenz mit Mario Draghi (14:30 h) kann Weichen stellen, die weit über eine kurzfristige Reaktion hinausgehen. Denn die Zeit, in der die Investoren auf weitere Maßnahmen der EZB stur mit Käufen am Aktienmarkt reagierten, neigt sich dem Ende zu. Grund:

Über Jahre hinweg reagierte man stur nach dem simplen Schema „je niedriger die Zinsen, desto besser für die Aktien“. Doch so einfach ist das alles nicht mehr. Denn was fehlt, ist die Wirkung. Die Zinsen sind nun schon mehrheitlich negativ. Aber trotzdem notiert der DAX weit unter dem Allzeithoch aus dem April 2015, als man dachte, angesichts dieser EZB-Politik sei die Börse zu einer Einbahnstraße geworden. Das macht viele zu Recht stutzig.

Ziele weiterhin in weiter Ferne

Und die Wirkung fehlt auch in der Konjunktur selbst. Das Wachstum ist vorhanden, aber moderat und wirkt künstlich. Wären die Zinsen auf einem nur einigermaßen normalen Niveau, wäre es nicht mehr vorhanden. Das Inflationsziel der EZB, der Bereich um zwei Prozent, wird weiterhin nicht ansatzweise erreicht – und es zeigen sich keine Fortschritte.

Hinzu kommt der „BrExit“. Wider den Aussagen der EU scheint es der Rest der EU zu sein und eben nicht Großbritannien, das die Folgen zu spüren bekommt. Die außereuropäischen Investoren sehen eine EU, die in entscheidenden Aspekten instabil und handlungsunfähig wirkt. Das bremst den Zustrom an Kapital. Daher ist die entscheidende Frage:

Finanzindustrie und Sparer leiden

Wenn die EZB nun erneute Maßnahmen entweder beschließt oder zumindest ankündigt, wird man das über die üblichen „Kauf-Reflexe“ der Trader hinaus wirklich positiv sehen … oder als Eingeständnis, dass alle bisherigen Maßnahmen nicht funktionierten, man zugleich aber außerstande ist, neue Wege einzuschlagen? Denkbar wäre das allemal.

Zumal diese Zinspolitik mittlerweile bei den Sparern immer mehr ankommt. Alte, hochverzinste Anleihen laufen sukzessive aus – und die Sparer sehen sich beim Reinvestieren vor die unfreiwillige Wahl gestellt, keine Zinsen hinzunehmen oder zwangsweise in den Aktienmarkt auszuweichen. Das mag man nicht. Und die Banken, anfänglich Profiteure der EZB-Politik, geraten immer mehr unter Ertragsdruck. Unfrieden und Wut halten Einzug.

Vorsicht also vor morgen Nachmittag. Die EZB wandert auf einem schmalen Grat, der zudem immer schmaler zu werden scheint. Und erfahrene Anleger spüren, wenn sich in einem Schlüsselbereich der Eirtschaft die Angst einnistet!

 

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