Bild

Die moderne Art der Geldanlage.
Für clevere Anleger.

Bild

Europa hat die besseren Karten [Ausgabe 24.11.15]

Es klingt verrückt, gewollt ist es auch nicht – aber was die US-Notenbank in letzter Zeit sagt und tut, ist für die Eurozone ein Segen, für die US-Wirtschaft und die Wall Street indes ein Fluch. Die US-Notenbank hatte Ende 2013 begonnen, ihr „Quantitative Easing“ schrittweise zu reduzieren, d.h. das Volumen ihrer Käufe am US-Anleihenmarkt wurde sukzessive heruntergefahren. Nach Beendigung dieser Aktivitäten zur Jahreswende 2014/2015 war die logische Konsequenz, die Leitzinsen wieder schrittweise auf ein einigermaßen normales Niveau zurückzuführen. Dies jedoch ist bislang ausgeblieben. Und das wirkt sich seitdem schädlicher auf die US-Wirtschaft aus, als hätte man diesen Schritt zeitnah vollzogen.

Denn die langwierige Diskussion um das „ob“, „wann“ und „wie schnell“ einer Leit-zinswende spielt sich parallel zu einem sich markant abschwächenden US-Wachstum ab. Eine Zinserhöhung wurde daher von den meisten Investoren zu Recht als Schreckgespenst eingestuft, denn höhere Refinanzierungskosten, und sei der Unter-schied zu vorher auch klein, würden da noch zusätzlich bremsend wirken. Dass die „Fed“ nicht weit zeitnaher gehandelt hat, mag zwar daran liegen, dass man diese Kon-junkturschwäche auch dort realisiert hat, aber nach außen hin tut man so, als sei das Wachstum solide.

Das macht nervös, weil es den Eindruck erweckt, ausgerechnet die bedeutendste No-tenbank der Welt erkennt den Ernst der Lage nicht… Lesen Sie unsere gesamte Einschätzung in unserer Premium Ausgabe.

Die Märkte im Überblick:

DAX – Unser Kursziel in Richtung des Gaps von August 2015 konnte mittlerweile erreicht werden, doch das Schließen der Kurslücke scheint nach wie vor ein recht schwieriges Unterfangen zu sein. Die Bären wollen hier alles Mögliche tun, um ihre Verteidigungslinie aufrecht zu halten, während die Bullen hier unbedingt drüber wollen, um eine ordentliche Endjahresrallye zu initiieren. Nach unten hin hat wiederum das Gap der Bullen vor rund zwei Wochen sehr gut gehalten. Hier haben die Bären versucht aufs Gas zu steigen, sind dabei aber auf Granit gestoßen. Nun sehen wir also das gleiche Spiel an der oberen Bandbreite. Zweifelsohne wird der Kampf zwischen diesen beiden Zonen ein frisches Kauf- oder Verkaufssignal mit sich bringen. Je nachdem, welches Niveau als erste gebrochen wird.

S&P 500 – Wie erwartet konnten die Bullen auch hier nach der Korrekturwoche Anfang November wichtiges Terrain verteidigen und gaben in der vorigen Woche wieder ordentlich Gas. Das jüngste Tief bei rund 2020 Punkte wird nun zu einem wichtigen Referenzpunkt in der aktuellen Aufwärtsbewegung. Solange wir uns hier drüber halten können, sehen wir weiterhin gute Chancen auf eine Rallye bis Ende des Jahres. Sollten wir jedoch darunter fallen, was wir zwar nicht glauben, aber grundsätzlich immer als mögliche Option mit einbezogen werden sollte, dann wäre die Lage alles andere als positiv. Dies könnte unter Umständen wieder eine neuerliche Korrektur einleiten. Nach oben hin haben wir nun einige Widerstände, welche noch ein paar Schwierigkeiten bereiten könnten. So leicht wird es uns der Markt nicht machen einfach über 2135 zu klettern.

Gold – Spätestens beim Blick auf den längerfristigen Chart des Goldpreises wird klar, warum wir hier das ganze Jahr über immer eher auf der bärischen Seite mit unseren Erwartungen geglänzt haben. Der Abwärtstrend ist sonnenklar und die Folge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs ebenfalls. Solange diese Serie nicht gebrochen wird, bleibt das Edelmetall auch weiterhin im freien Fall. Der Bruch der psychologisch wichtigen Marke bei 1000 Dollar je Feinunze scheint schön langsam für die Bären in Griffweite zu sein.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und viel Erfolg beim Handel.24

Diese Aktien steigen im Crash!

  • Die größten Biotech-Hoffnungen!


  • Bis zu 1.024% Kurspotenzial!


  • WKN und konkretes Kauf-Timing!

Exklusiver Bonus: Sie erhalten unseren kostenlosen Newlsetter „Börse am Mittag“ für mehr Erfolg an der Börse. Herausgeber: WRB Media GmbH, Berlin.


Datenschutzbestimmungen