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EU-Börsen unter Beobachtung

Politische Börsen haben kurze Beine, sagt man. Das stimmt auch meist. Politische Krisen, Zank zwischen den Großmächten, ja sogar kleinere militärische Konflikte, all das stecken die Börsen meist schnell und ohne nachhaltige Spuren zu hinterlassen weg. Wenn es um das Thema EU geht, rate ich indes dazu, vorsichtig zu sein. Denn:

Die Schere, die sich in der Performance der letzten Monate zwischen den europäischen und den US-amerikanischen Aktienmärkten auftut, ist unübersehbar. Und sie kann noch größer werden. Der Eindruck, dass die Türkei imstande ist, die EU am Nasenring durch die Arena zu ziehen, verstärkt bei den außereuropäischen Investoren den Eindruck, dass man sein Kapital andernorts besser unterbringen kann.

DIESMAL KÖNNTEN DIE „BEINE“ LÄNGER SEIN ALS GEDACHT

Man muss bei diesen sogenannten „politischen Börsen“ zweierlei unterscheiden. Politische Spannungen haben selten unmittelbare und/oder nachhaltige Konsequenzen für den Im- und Export, auf den Konsum, auf die Grundstimmung der Unternehmen. Solche Situationen sind für die Börse belanglos. Man reagiert kurz nervös – und geht zur Tagesordnung über. Aber:

Im aktuellen Fall der EU sieht das anders aus. Die weltweit agierenden, großen Adressen befürchten, dass die EU auch als Wirtschaftsgemeinschaft gefährdet ist, weil der innere Zusammenhalt fehlt, was der Staatengemeinschaft unlängst sogar der Internationale Währungsfonds bescheinigt hatte. Die Unfähigkeit, Griechenland wieder in die Spur zu bringen, Großbritannien zu halten und die Türkei in die Schwanken zu verweisen, das wirkt im Ausland vergleichbar, als würde sich in den USA der Verbund der Bundesstaaten auflösen. Dazu kommt:

US-MÄRKTE AKTUELL INTERESSANTER

Der EZB gelingt es mit ihren jahrelangen Maßnahmen weiterhin nicht, ihre gesteckten Ziele zu erreichen. Und der den Anlegern genommene Zins kann sich mittelfristig sehr negativ auf den Konsum auswirken. Das ist eine Entwicklung, die weitaus mehr Einfluss auf die konjunkturellen Perspektiven der EU haben kann als z.B. Spannungen mit Russland.

Allzu optimistisch zu agieren, könnte somit in diesem Fall ein Fehler sein, sprich: In ein fallendes Messer zu greifen, kann hier ganz leicht daneben gehen. Gerade diese Schere zwischen den Eurozone-Indizes, die allesamt seit Frühjahr 2015 in Abwärtstrends laufen und den US-Aktienmärkten auf neuen Allzeithochs, macht ja deutlich: Frisches Kapital wandert momentan in andere Märkte. Und dort finden sich aktuell die deutlich besseren Einstiegschancen.

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