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Entscheidungen der Notenbanken

Bei gleich zwei wichtigen Notenbanken gab es gestern Treffen: Sowohl die US-Notenbank Federal Reserve (kurz „Fed“) als auch die Bank of Japan („BoJ“) entschieden gestern darüber, ob sie die Leitzinsen verändern oder nicht. Und was wurde beschlossen?

Nichts. Sowohl die Fed als auch die BoJ lassen die Leitzinsen vorerst unverändert. Damit wird die äußerst laxe „Politik des leichten Geldes“ fortgeführt. Und alles andere wäre auch eine Überraschung gewesen, denn die amerikanischen und japanischen Notenbanker haben sich auf diese Politik festgelegt – offiziell solange, bis sich die Wirtschaftsdaten verbessern. Dabei heißt laxe Geldpolitik im Fall der Fed „niedrige Zinsen“, mit gewissen kleinen Zinserhöhungen. Denn den ersten Mini-Schritt hatte Janet Yellen bekanntlich bereits gemacht. Das sollte nicht überbewertet werden – denn noch immer liegt das Zinsniveau in den USA auf historisch niedrigem Niveau. Die Grafik über die Zinsentwicklung zeigt das sehr eindrucksvoll.

Gold vor neuer Rallye?

Janet Yellen hat durchblicken lassen, dass die Fed bei entsprechend positiver wirtschaftlicher Lage die Leitzinsen im Juni leicht anheben könnte. Doch die Mehrheit der Marktteilnehmer glaubt auch das nicht. Und selbst wenn – ein Anstieg um 25 Basispunkte wäre kein Beinbruch.

Was macht der Goldpreis? Denn Gold ist traditionell ein Profiteur einer laxen Geldpolitik. Dies alleine schon deshalb, weil hohe Zinsen die Anlage in Gold – das keine Zinsen bringt – unattraktiv machen. Doch wenn die Zinsen niedrig (oder gar negativ!) sind, hat Gold diese Konkurrenz weniger. Die Entwicklung:

Der Goldpreis hat seit Jahresanfang rund 180 Dollar zugelegt. Die 3-Monats-Performance sieht entsprechend mit aktuell rund +18% gut aus. Doch der Bärenmarkt der Jahre 2013-2015 hat noch seine Spuren hinterlassen. Auf 5-Jahres-Sicht liegt der Preis des gelben Edelmetalls noch ca. 19% im Minus.

Die Chancen für eine Fortsetzung des Anstiegs der vergangenen Monate sind gut: Denn die Geldmengen steigen weltweit. Und da der Goldpreis in Dollar notiert wird, spielt es für den Goldpreis eine zentrale Rolle, wie sich die Dollar-Menge in Relation zur Gold-Menge verändert. Und die Gold-Menge steigt nur langsam – ganz anders als die Menge an frisch gedruckten Dollar…

Es gibt mehrere Möglichkeiten, auf einen Anstieg des Goldpreises zu setzen. Neben einem direkten Investment in physisches Gold bieten sich Käufe der klassischen Goldminen-Aktien an. Dann sind da noch die höchst riskanten Explorer – und die weniger riskanten Junior-Produzenten. Gold-Zertifikate mit oder ohne Hebel sind ebenfalls eine interessante Alternative, bei der natürlich das Timing stimmen muss.

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