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EINKAUFSMANAGERINDIZES BLEIBEN IN DER GRAUZONE

Die Einkaufsmanagerindizes sind wichtige Indikationen, um den „Gesundheitszustand“ der Wirtschaft messen zu können, weil sie sehr aktuelle Einschätzungen bieten. Einzelhandelsumsätze, Industrieproduktion, Auftragseingänge sind zwar deutlich handfester, weil sie „zählbare“ Daten abbilden, während die Einkaufsmanager Einschätzungen zu Lage und wahrscheinlicher Entwicklung ihres Unternehmens abgeben, die auch mal subjektiv eingefärbt sein können. Aber sie sind immer relativ „frisch“. Das heißt:

Die heute am Morgen veröffentlichten Daten zu den Einkaufsmanagerindizes im verarbeitenden Gewerbe in China und der Eurozone (die Daten zum US-Einkaufsmanagerindex folgen heute um 16 Uhr) zeigen die Einschätzung der Lage für den Zeitraum der zweiten Januarhälfte. In diesem Zeitraum gingen die Umfragedaten ein und werden dann blitzschnell weitergereicht. Was z.B. die Auftragseingänge angeht, haben wir da in den USA gerade erst die Ergebnisse für Dezember bekommen, in Deutschland sind noch nicht einmal diese Dezember-Daten auf dem Tisch.

DATEN ZEIGEN DIE FEHLENDE DYNAMIK

Dementsprechend gehören die Einkaufsmanagerindizes zu den wichtigsten Barometern für den „Ist-Zustand“. Und der hat sich nicht verbessert. In China lag der Caixin-Einkaufsmanagerindex bei 48,4, der ISM-Einkaufsmanagerindex bei 49,4 Punkten (hier werden zwei Indizes unabhängig voneinander ermittelt). Beides ist unerfreulich, denn Werte unter 50 bedeuten, dass mehr Einkaufsmanager von einer Verschlechterung der Lage ausgehen als von einer Besserung. Und der Index für die Eurozone lag für das verarbeitende Gewerbe mit 52,3 Punkten auf einem Niveau, das ein müdes „Mini-Wachstum“ andeutet, das nicht die Dynamik aufweist, die der Aktienmarkt als Motivation brauchen könnte, um nun nachhaltig über entscheidende Hürden zu springen.

Spannend wird es heute in Bezug auf den US-Einkaufsmanagerindex (ISM-Index). Der Chart zeigt, weshalb. Mit 48,0 Punkten war dieser Index im Dezember auf den tiefsten Stand seit der Rezession 2009 gefallen. Sollte es hier zu einer wirklich deutlichen Besserung mit einem Stand gut über 50 Punkten kommen, wäre das eine starke Motivation für die US-Indizes, die Rallye vom Freitagabend fortzusetzen. Bleibt der Index aber auf diesem schwachen Niveau, kann das bereits das Ende der Gegenbewegung nach oben bedeuten.

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