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EIN BLICK NACH VORN

Was war, ist immer leicht zu erfassen. Man schaut auf die Charts, zieht die eine oder andere Augenbraue hoch, nickt wissend, legt die Charts beiseite und lehnt sich sinnend zurück. Jaja, das war schon was, dieser Start ins Jahr 2016. Doch obwohl man ja eigentlich weiß, dass man auch zu Jahresbeginn nicht ahnen konnte, was wann wo passieren würde, neigt jeder Mensch dazu, sich von dem, was unmittelbar als letztes passierte, in den Bann ziehen zu lassen und diese Entwicklung in die Zukunft zu verlängern. Was hieße: Man nimmt den Schwung der Aktienmärkte in der zweiten Quartalshälfte besonders intensiv wahr und hofft darauf, dass sich das nun im April fortsetzen wird. Doch es gibt eigentlich keinen Grund, dies einfach zu unterstellen, denn:

Die Weltwirtschaft, die Notenbanken, die Unternehmen rechnen ihre Daten auch in Monaten und Quartalen ab, das ist schon richtig. Aber die diesen Daten zugrunde liegende Entwicklung ist es, auf die es ankommt. Und die Produktion, der Konsum, die allgemeine Stimmung und die wichtigen Ereignisse, die das Geschehen an den Märkten beeinflussen, kennen solche „Zeitkäfige“ nicht.

Da der Quartalsultimo an der Börse aber wegen seiner großen Bedeutung als „Performance-Ankerpunkt“ für die institutionellen Anleger eine wichtige Rolle spielt, sind Tage wie heute bzw. der Start ins neue Quartal trotzdem eine mögliche Wendemarke. Denn oft ist es eben so, dass diese großen Adressen, die aufgrund ihrer immensen Kapitalkraft Trends „machen“ können, auf solche Termine hin gezielt kaufen oder verkaufen und dabei die vorgenannten Rahmenbedingungen außer Acht lassen, die dann, wenn solche Termine vorüber sind, schlagartig wieder in den Mittelpunkt rücken. Was wäre da nun einen genauen Blick wert?

WO MAN JETZT GENAU HINSEHEN MUSS

Achten Sie jetzt genau auf China. Dabei sollte Ihr Blick vor allem den Konjunkturdaten und dem HSCEI (Hang Seng China Enterprises Index) gelten, der von den Stützungskäufen der chinesischen Fonds im Auftrag der Behörden nicht erfasst wird und daher ein klareres Bild abgibt. China ist weiterhin das Zünglein an der Waage, was die Chancen angeht, dass sich Europa und die USA hinsichtlich des Wachstums wieder berappeln. Und ist in den letzten Wochen zu sehr aus dem Blickfeld der Anleger gerückt.

Achten Sie mindestens ebenso genau auf die Euro/US-Dollar-Relation. Die Veränderung der Zinserwartungen kann dazu führen, dass die USA nun wirklich wieder ein Bein auf den Boden bekommen, indem sie den US-Dollar effektiv drücken. Das wäre positiv für die Wall Street, aber für DAX und Euro Stoxx 50 ein Problem, weil ein im Umkehrschluss zum Dollar steigender Euro eine Belastung für die Exportindustrie ist.

Gold und die Anleihen sollte man jetzt nicht mehr aus den Augen lassen! Steigen dort die Kurse, ist das Risiko, dass dieses Kapital aus dem Aktienmarkt „flieht“, recht hoch.

Sehen Sie sich dazu auch mal den Chart an, den wir Ihnen hier dazu gepackt haben. Er zeigt den DAX als Linienchart auf Wochenbasis, das erleichtert den Blick für übergeordnete Tendenzen. Sie sehen: In den letzten Quartalen, die wir durch rote Längsbalken besser erkennbar gemacht haben, war schlicht alles dabei, von Trendlosigkeit zu sturen Bewegungen in eine Richtung und markanten Umkehrbewegungen. Bleiben Sie offen gegenüber der Zukunft: Ab morgen wird nicht alles anders sein. Aber Überraschungen für diejenigen, die einfach das aktuelle Bild in die Zukunft übertragen, sind vorprogrammiert.

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