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E.ON: Schlägt jetzt die Stunde der Versorger?

Momentan fällt alles. Gegen 10:30 Uhr finden sich unter den 110 Aktien im DAX, im MDAX und im TecDAX gerade einmal sechs Gewinner. Und E.ON (ISIN: DE000ENAG999) gehört nicht dazu. Aber warum eigentlich? Wieso wird eine Aktie gerade wie sauer Bier verkauft, die vom Auslöser der Abwärtsbewegung, nämlich dem (eigentlich ja nicht überraschenden) nächsten Schritt des von den USA ausgehenden Handelskonflikts kaum betroffen sein sollte? Ein Grund: E.ON agiert ja durchaus international. So plant man in Texas den Bau einer gigantischen Solaranlage mit 100 Megawatt Leistung. Natürlich wäre es nicht auszuschließen, dass die USA solchen Projekten dann Steine in den Weg legen würden. Aber grundsätzlich ist es schon so: Wenn man nach DAX-Unternehmen sucht, die eine äußerst überschaubare Beziehung zu den USA haben, wäre man schnell bei den Energieversorgern angekommen. Wobei …

… dann wäre da ja noch die Sache mit Nord Stream 2. E.ON ist Teilhaber der Nord Stream AG. Und die USA wollen Europa zwingen, das Projekt abzublasen. Vorgeblich aus Sorge, weil die lieben europäischen Freunde sich damit zu sehr von den so unsicheren Gaslieferungen Russlands abhängig machen würden. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt und glaubt, die USA würden uns lieber ihr eigenes Erdgas verkaufen. Aber auch das ist natürlich ein Unsicherheitsfaktor. Der auch deutlich macht: Die von den USA ausgehende Unsicherheit reicht in die hintersten Ecken. Dennoch:

Die E.ON-Aktie hätte grundsätzlich schon das Potenzial, sich gegen diese zunehmenden Verkäufe am breiten Markt zu stemmen. Sie hätte auch das Potenzial, zum „sicheren Hafen“ erklärt zu werden, Käufe derer anzuziehen, die nicht einfach aussteigen, sondern lieber nur umschichten möchten. Aber dazu muss die Aktie erst einmal Stärke zeigen. Sie müsste die 20-Tage- und die 200-Tage-Linie, in deren Bereich sie derzeit zurückgesetzt hat, halten, nach oben drehen, die Handelsspanne mit Schlusskursen über 9,67 Euro nach oben verlassen. Dann wäre E.ON bullish und nicht nur eine vage Hoffnung, dann würde die Stunde für diese Aktie schlagen. Vorher zuzugreifen, auf eben solche vagen Hoffnungen zu setzen, wäre indes gewagt, da sollten besser vorher andere diese Kartoffel aus dem Feuer geholt haben.

 

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