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Drei Dinge braucht der Anleger

Nein, die drei Dinge, die man als – bullisher – Anleger braucht, sind nicht Feuer, Pfeife und der entsprechende Tabak, durch den sich dieser Ausdruck vor Jahrzehnten unauslöschlich in die Köpfe vieler Fernsehzuschauer einbrannte. Er braucht eine bullishe Charttechnik, anlegerfreundliche Notenbanken und einen steigenden Ölpreis. Letzterem widmen wir heute die Seite 11, lassen Sie uns also über die beiden anderen Elemente sprechen, die, wenn sie weiterhin passen, einen bullishen Herbst bedeuten würden.

Die Notenbanken müssen mitspielen

Am Donnerstag steht die Entscheidung und die darauf folgende Pressekonferenz der EZB an, die US-Notenbank folgt am 20./21. September. Man setzt momentan darauf, dass die EZB ihre expansive Geldpolitik noch weiter intensivieren wird, indem sie z.B. den Einlagesatz für Banken-Kapital tiefer in den negativen Bereich drückt. Von der US-Notenbank erwartet man, dass sie die Leitzinsen wenn, dann erst im Dezember ein zweites Mal anhebt.

Nun könnte man einwenden, dass beide Erwartungen Ausdruck eines zu geringen Wachstums bzw. des Nichterreichens der Infationsziele beider Notenbanken ist. Was soll daran positiv sein? Wie auch auf Seite 11 zum Thema Ölpreis erläutert, kann man solche Einfussfaktoren immer von zwei Seiten sehen. Wenig Wachstum ist primär zwar unerfreulich. Aber je niedriger die Zinsen am Anleihemarkt durch die Maßnahmen der EZB gedrückt werden bzw. durch nicht erfolgende Zinserhöhungen in den USA niedrig bleiben, desto mehr Anleger werden im Aktienmarkt die einzige Alternative sehen, ihr Geld dorthin umschichten und die Aktienmärkte auch höher ziehen, wenn die Unternehmensgewinne nicht mithalten können. Aber:

Das ist natürlich ein nicht ganz ungefährliches Spiel, weil Aktien dadurch immer teurer werden und die Anleger dieser Theorie auch folgen müssten. Daher sollte man darauf achten, sich hier nur dann mit ins Getümmel zu stürzen, wenn das zweite Element ebenso „passt“: die Charttechnik. Und aktuell passt die tadellos.

Momentan grünes Licht im DAX-Chart

Der DAX hat zwar noch ein gutes Stück Weg bis zum im April 2015 markierten Rekordhoch bei 12.390 Punkten zurückzulegen. Aber er ist auf gutem Wege. Sie sehen in diesem Chart des DAX auf Wochenbasis, dass er sich nun aus seinem von eben diesem Allzeithoch ausgehenden Abwärtstrendkanal hat befreien können. Dabei kam es in den vergangenen Wochen zu einem Pullback an den Ausbruchslevel, der erfolgreich bestanden wurde.

Hinzu kommt, dass der DAX sich solide über der für mittel- und langfristige Anleger wichtigen 200-Tage-Linie bewegt. Solange dies der Fall ist, die Notenbanken nicht für negative Überraschungen sorgen oder der Ölpreis einbricht, stünde einem bullishen Herbst grundsätzlich nichts im Wege. Bedenken sollte man indes immer, dass der Spruch „Unverhoft kommt oft“ an der Börse zutrift wie kaum irgendwo anders. Die Wahlen in den USA Anfang November, die Konjunkturlage in China, die Entwicklung der EU … all das sind „Wild Cards“, d.h. unberechenbare Elemente, die zu einem nicht vorhersehbaren Zeitpunkt positiv oder negativ wirken können. Was aber, und da werden mir erfahrene Anleger zustimmen, gerade die Würze ausmacht, ohne die es den meisten Investoren glatt langweilig werden würde.

Wir wünschen eine erfolgreiche Handelswoche!

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