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Dow Jones: Vorsicht Falle?

Diesmal hat es hingehauen: Am Donnerstagabend konnte nach dem marktbreiten Standard & Poor’s 500 auch der Dow Jones seinen alten Verlaufsrekord aus dem Mai 2015 (18.351 Punkte) recht deutlich unter sich lassen. Damit ist der Weg aus charttechnischer Sicht nach oben frei. Aber wird er auch beschritten … oder ist das neue Rekordhoch vom Donnerstag womöglich eine Falle?

Gut, sich einem neuen Allzeithoch dergestalt zu verschließen, dass man ihm einfach pauschal misstraut und sich auf Verdacht auf die Short-Seite stellt, wäre nun nicht gerade klug. Aber es gibt schon einige Aspekte, die dazu mahnen, hier vorsichtig zu Werke zu gehen. Denn Achtung, heute ist ein Abrechnungstermin an der Terminbörse, ein sogenannter „kleiner Hexensabbat“, an dem unter anderen die Optionen auf Aktienindizes wie den Dow Jones auslaufen. Und dass dieser Verfalltermin und die aktuelle Rallye nicht völlig losgelöst voneinander dastehen, dafür gibt es einige Hinweise:

Die plötzliche Dynamik war kein Zufall

So entstand die Kurslücke nach oben, die zum gestrigen Endspurt und damit zum deutlichen Anstieg des Dow über seine alten Hochs führte, zwar am frühen Morgen in Europa. Aber das heißt nicht, dass sie nicht auch und gerade auf die Wall Street-Indizes zielte, die so über parallel zu den Euro-Indizes nach oben gezogene Futures gleich deutlich höher in den regulären Handel ab 15:30 Uhr gingen. Was wiederum dazu führt, dass die Abrechnung der US-Index-Optionen wie so oft an einem Extrempunkt der Handelsspanne seit dem letzten Verfalltermin stattfindet. Das ist für viele der großen Options-Verkäufer (Stillhalter genannt) von Vorteil. Und die sind genau die Klientel, die von ihrer Kapitalkraft imstande wären, um im Vorfeld des Verfalltermins eine solche Futures-Rallye loszutreten.

Wo sind die Kaufargumente ab Montag?

Was kann das bedeuten? Es wäre z.B. denkbar, dass diejenigen, die in den Tagen zuvor das Erreichen der alten Höchststände beim Dow Jones als gute Basis für einen Positionsabbau gesehen und den Index so ausgebremst hatten, zwar die Verkäufe stoppten, als sie dieser Rallye gewärtig wurden und erkannten, dass diese auf den heutigen Verfalltermin gemünzt war. Aber sie könnten nun ab Montag weiter verkaufen, wenn die Sogwirkung des Verfalltermins vorüber ist.

Denn ob sich dann noch allzu viele unmittelbare Kaufargumente finden, auf diesem nun immens hohen Niveau, das das durchschnittliche Kurs/Gewinn-Verhältnis der Dow Jones-Aktien jetzt mit 19,6 auf den höchsten Stand seit sechs Jahren getragen hat, ist die Frage. Immerhin stehen jetzt die Quartalsbilanzen der Unternehmen für das zweite Quartal 2016 an – und die müssen keineswegs überzeugend ausfallen. Möglich also, dass die Rallye weitergeht – aber man sollte sich darauf besser nicht blind verlassen. Wir meinen: Neu einzusteigen wäre riskant. Wer drin ist, könnte auch am Ball bleiben, sollte aber mit konsequenten Stoppkursen arbeiten!

 

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