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DIE EINKAUFSMANAGER BLEIBEN SKEPTISCH

Heute wurden am Morgen die endgültigen Ergebnisse zu den Einkaufsmanagerindizes des verarbeitenden Gewerbes in China und Japan sowie den Ländern der Eurozone veröffentlicht. Hier kommen ja meist zweimal monatlich Daten: Ein vorläufiges Ergebnis Anfang des letzten Monatsdrittels und das endgültige Resultat unmittelbar zu Beginn des Folgemonats. Viel hat sich da gegenüber den vorläufigen Daten nicht getan – und das ist für die bullishe Seite eher eine Enttäuschung. Denn diese Daten deuten an: Egal, wohin man schaut, Wachstum ist nicht zu erkennen.

EINKAUFSMANAGER AM PULS DES GESCHEHENS

Diese Konjunkturdaten sind deswegen so bedeutsam, weil sie zum einen die ganz aktuelle Lage beleuchten und zum anderen die Einkaufsmanager „Ahnung haben“. Sie sitzen ganz vorne in der Produktionskette, bearbeiten den Materialbedarf anhand aktueller Auftragseingänge und können so ein recht klares Bild der Entwicklung zeichnen und absehen, wie ihr Unternehmen sich in den kommenden Monaten entwickeln wird.

Die Scheidemarke zwischen „gut“ und „schlecht“ ist bei diesen Indizes das Niveau von 50 Punkten. Die Gesamtheit der Angaben wird in einen Topf geworden und dann diejenigen Umfrage-Ergebnisse, die eine Verbesserung der Lage erwarten, zu denen, die mit einem Abstieg rechnen, ins Verhältnis gesetzt. Werte unter 50 bedeuten, dass mehr Einkaufsmanager mit einer Verschlechterung rechnen als mit einer Verbesserung.

KEIN WACHSTUM, TROTZDEM RALLYE?

Für China blieb das Ergebnis einmal mehr unter 50 Punkten. In Japan scheint angesichts der dortigen 50,1 Zähler Stillstand zu herrschen. Für Deutschland lag das Resultat mit 50,5 Punkten auch nicht nennenswert im Wachstumsbereich, für die Eurozone insgesamt waren es 51,2 Punkte, ein ebenso mageres Niveau. Dabei waren die Differenzen zu den vorläufigen Daten gering. Fazit:

Der neue Monat würde charttechnisch nun Chancen für die bullishe Seite bieten, wenn er mit weiteren Kursgewinnen startet. Die haben wir zur Stunde beim DAX auch. Aber was die Rahmenbedingungen in Form der aktuellen Konjunkturdaten angeht, sind die bullishen Akteure momentan noch ohne „Geleitschutz“ unterwegs. Allzu sehr darauf bauen, dass die Tiefs bereits Mitte Februar erreicht wurden, sollte man daher besser noch nicht!

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