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Die deutsche Wirtschaft gerät unter Druck

Man ist in den vergangenen Jahren so sehr darauf konditioniert worden, dass Europa längst aus der Krise heraus ist und wenn, dann nur in den südlichen Ländern der Eurozone Probleme existieren könnten, dass viele Anleger gar nicht auf die Idee kommen, bei deutschen Konjunkturdaten genauer hinzuschauen. Sollte man aber, denn da braut sich etwas zusammen.

Das dritte Quartal könnte sehr enttäuschend werden

Dass das Bruttoinlandsprodukt des zweiten Quartals besser ausfiel als erwartet, ist gut und schön, wobei das mit daran lag, dass die Osterfeiertage ausnahmsweise nicht im zweiten Quartal lagen und es da somit mehr Arbeitstage gab als üblich. Aber jetzt ist das dritte Quartal fast vorbei. Und da muss es keineswegs vergleichbar gut aussehen. Die Konjunkturdaten, die wir in den letzten Tagen auf den Tisch bekamen, deuten an, dass wir da weniger Wachstum sehen werden – deutlich weniger.

Nach den im Juli rückläufigen Auftragseingängen für die deutsche Industrie, die gestern veröffentlicht wurden, folgte heute die Industrieproduktion im Juli. Ebenfalls im Minus, mit -1,5 Prozent auch nicht zu knapp, und ebenfalls unerwartet (Prognose +0,2 Prozent). Aber:

Achillesferse Dienstleistungsbereich

Dass das verarbeitende Gewerbe nur mäßig bis gar nicht wächst, ist nicht wirklich neu. Der Dienstleistungssektor hat in den letzten Jahren immer mehr Anteil an der Wertschöpfung. Und der legte konstant zu. Dementsprechend war der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor für den Monat August eine kalte Dusche. Der kam zu Wochenbeginn deutlich unter den Erwartungen heraus. Zwar noch im Wachstumsbereich, aber mit 51,7 Punkten so knapp wie seit Ende 2013 nicht mehr.

Vergleichbares sahen wir gestern in den USA, der Druck ist also nicht nur auf Deutschland beschränkt. Aber er ist da und er kann allemal zunehmen. Und dementsprechend wird es morgen spannend, denn da wird sich zeigen, ob die EZB reagiert und wie man solche Maßnahmen dann aufnehmen würde – lesen Sie dazu auch unseren Artikel „EZB auf schmalem Grat“, der parallel erscheint.

 

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