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Die Bullen schlagen zurück: Gefahr gebannt an der Wall Street?

Das war ein starkes Signal der bullishen Akteure an der Wall Street. Am Freitag schien man von dem massiven Verkaufsdruck noch überrumpelt, zumal es da wenig Sinn hatte, sich der Abwärtsbewegung entgegenzustellen. Denn immerhin wurde eine Unterstützungslinie nach der anderen durch den Druck gebrochen, den die ausgelösten Stoppkurse von Positionen der zuvor gebrochenen Unterstützung auslösten. Eine Kettenreaktion also, da hatte es keinen Sinn, dagegenzuhalten. Doch zum Wochenstart griff man zu und hat damit fast den status quo ante wieder hergestellt. Gefahr gebannt?

Die Chance ist da, in Stein gemeißelt ist es indes noch nicht, dass der Weg nach unten nun wirklich verbaut wäre. Denn Basis des Verkaufsdrucks war die Sorge, die US-Notenbank könnte bereits morgen in einer Woche ihre nächste Leitzinserhöhung vornehmen, obwohl die Konjunkturlage in den USA nicht so solide und positiv wirkt, um unterstellen zu können, dass das die Wirtschaft nicht empfindlich bremsen könnte. Und an diesem Aspekt hat sich gestern nichts geändert. Befürworter der Zinserhöhung und diejenigen, die zu Behutsamkeit mahnen, gaben sich vor den Mikrofonen die Klinke in die Hand. Dass es zur Zinserhöhung kommt, ist weiterhin möglich.

Charttechnik kontra Zinsangst

Basis der gestrigen Rallye war die charttechnische Konstellation. Wenn Sie sich unseren Chart des Dow Jones unten ansehen, erkennen Sie, dass die psychologische relevante, runde Marke von 18.000 Punkten getestet wurde und hielt. Dort erschöpften sich die durch die Auslösung von Stoppkursen ausgelösten Verkäufe. Da war eine Basis gefunden, um kurzfristige Gewinne auf der Short-Seite einzudecken bzw. auf der Long-Seite wieder zuzugreifen. Das reichte für eine Gegenreaktion bis an das alte Rekordhoch aus dem Jahr 2015 bei 18.351 Zählern. Ein Beleg, dass die bullishe Seite noch da und bereit zu handeln ist, aber es ist aus charttechnischer Sicht noch keine neues, bullishes Signal.

Erst, wenn diese Hürde bei 18.351 Punkten überboten ist, die darüber verlaufende 20-Tage-Linie genommen wurde und die vorherige, ewig wirkende Handelsspanne nach oben verlassen wurde, wird aus dieser bullishen Gegenwehr ein neues Kaufsignal. Und da die Sorge vor einer verfrühten Leitzinserhöhung weiterhin im Raum steht und damit charttechnisch motivierte Käufe konterkarieren kann, raten wir dazu, jetzt nicht vorschnell auf einen Zug aufzuspringen, der es vielleicht nicht einmal aus dem Bahnhof heraus schafft.

 

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