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Die Auto-Baisse ist nicht der Kern des Problems [Ausgabe vom 29.09.15]

Als Anfang vergangener Woche die Manipulation von Abgaswerten bei Volkswagen in den USA aufflog, brach die Aktie außerordentlich heftig ein. Doch es blieb nicht lange bei der isolierten Abstrafung der VW-Aktie. Kurz darauf sackten auch Daimler, BMW und der Reifenhersteller Continental durch. Die gesamte Branche, inklusive zahlreicher Zulieferer-Aktien, geriet in Sippenhaft. Unsinn oder richtig so?

Grundsätzlich ist es nachvollziehbar, dass man nun Sorge hat, dass entweder auch bei anderen Herstellern getrickst wurde und/oder zumindest das Saubermann-Image deutscher Automobile so sehr in Schieflage gerät, dass die Konsumenten weltweit die anderen deutschen Marken ebenso in Sippenhaft nehmen wie dies die Anleger momentan mit den Aktien tun. Dass da nun ein Risiko über der gesamten Branche liegt, ist richtig.

Es sind nicht die Automobile alleine, die unter Druck stehen. Und es ist auch nicht alleine die Angst, dass „made in Germany“ nun insgesamt seinen Ruf verlieren könnte. Denn es sind nicht Volkswagen & Co. alleine, die die Aktienmärkte drücken. Der Verkaufsdruck existiert auf breiter Front und wäre eben nur ein wenig geringer, wäre es bei VW nicht zu diesem Crash gekommen.

Das erkennt man alleine am Euro Stoxx 50. Dort sind VW zusammen mit BMW und Daimler als die einzigen Vertreter der Autobranche gerade mal mit ca. 6,2 Prozent gewichtet. Mit Conti zusammen macht die Branche im DAX indes etwa 18 Prozent aus. Dennoch fällt der Euro Stoxx 50 unwesentlich weniger als der DAX. Dahinter muss also eindeutig mehr stecken als nur der Abgas-Skandal.

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