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Dialog Semiconductor: Scheitert die Bodenbildung?

Der Versuch, auf dem gedrückten Niveau einen soliden Boden auszubilden und im Anschluss den verlorenen Boden gutzumachen, ließ sich bis Anfang vergangener Woche zwar gut an. Aber jetzt präsentiert sich die Aktie des Chipherstellers Dialog Semiconductor (ISIN: GB0059822006) schon wieder deutlich wackliger. So, wie der Kurs aktuell daherkommt, kann diese Bodenbildung allemal noch scheitern. Das Problem: Man hat keine klare Perspektive.

Dass Dialog Semiconductor Anfang letzter Woche schon mal – deutlich im Vorfeld der Gesamtergebnisse des vierten Quartals, die Ende Februar kommen sollen – mit guten Umsatzzuwächsen für das vierte Quartal aufwartete, zeigte: Man will versuchen, die verunsicherten Investoren so gut wie möglich zu beruhigen. Aber auch, wenn der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum solide zulegte: Diese Zahlen sorgten nicht für Käufe, denn das Problem liegt nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft. Wird Apple eigene Chips entwickeln und herstellen oder nicht? Wird das Dialog Semiconductor, für die Apple der größte Kunde ist, deutlich treffen oder nicht? Und wenn ja, kann das Unternehmen diese Lücke durch andere Aufträge füllen oder nicht?

Im Verlauf der ersten Handelswoche des Jahres war es noch gelungen, die 20-Tage-Linie als wichtiges Element einer Bodenbildung zu verteidigen. Aber die Akteure bleiben vorsichtig. Kein Wunder, denn Apple lässt bislang nicht erkennen, ob die Meldungen über eine baldige Abnabelung von externen Chipzulieferern teilweise oder ganz realistisch sind. Hinzu kommt: Es bestünde womöglich die Chance, dass Dialog Semiconductor von den Problemen profitiert, mit denen sich Intel derzeit herumschlagen muss … aber eben nur die Chance. Wie realistisch wäre das? Man kann es nicht einschätzen. Fazit:

Die Marktteilnehmer sehen hier zu viele offene Fragen. Zu viele, um hier einfach mal auf Verdacht zuzugreifen. Heute Früh ringt die Aktie, die bereits wieder unter die kurzfristige Aufwärtstrendlinie gerutscht ist, mit der 20-Tage-Linie (25,38 Euro) als letztem Ankerpunkt oberhalb der bisherigen Verlaufstiefs des Abwärtsimpulses (11. Dezember, 21,46 Euro). Würde Dialog Semiconductor unterhalb dieses gleitenden Durchschnitts schließen, wäre die Chance auf eine Wende erst einmal dahin. Wir meinen: Vorerst noch nicht anfassen.

 

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