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Dialog Semiconductor: Hört das bald mal auf?

Eigentlich war die Aktie des im TecDAX notierten Chipherstellers Dialog Semiconductor (ISIN: GB0059822006) ohnehin schon relativ billig, wenn man den Vergleich zu anderen Chip-Aktien herstellt. Aber jetzt wird sie eben noch billiger. Einfach so? Wenn man sich auf die Fakten zum Unternehmen beschränkt, hieße die Antwort tatsächlich: Ja. Einfach so. Aber natürlich hat das erneute Tief Gründe. Ein Tief, das, wie der Chart zeigt, jetzt sogar die langfristige Unterstützungszone bei 18,84/19,85 Euro, bestehend aus den Jahreshochs 2011 und 2012, durchbrochen hat, die zuvor wenigstens einigermaßen hatte gehalten werden können. Nur ob diese Gründe als „gute“ Gründe ansehen darf, ist zu bezweifeln.

Denn da hätten wir zum einen den allgemeinen Verkaufsdruck bei Chipwerten. Der bis jetzt nur daher rührt, dass Taiwan Semiconductor, zugegeben immerhin auch wie Dialog Semiconductor ein Zulieferer für Apple, ein enttäuschendes Ergebnis zum ersten Quartal präsentiert hatte. Während man andere Aktien am Aktienmarkt noch blind euphorisch durch die Decke kauft, geht jetzt bei den Chip-Aktien die Panik um. Das erscheint völlig irrational, solange nicht klar wird, ob auch nennenswert viele andere Chiphersteller die Erwartungen verfehlen. Aber eines wissen wir seit einigen Monaten: Irrational ist am Aktienmarkt momentan das Neue „normal“. So gesehen: Wundern muss man sich nicht. Was aber diesen Abstieg der Dialog-Aktie nicht rechtfertigt. Und immerhin hatte man eigentlich recht gut belegen können, dass das 2017 für die Abwärtswende sorgende Gerücht, Apple werde sehr bald eigene Chips entwickeln und herstellen und Dialog somit seinen Großkunden verlieren, bislang keine Grundlage hat. Aber es hilft nichts:

Die „billige“ Aktie wird derzeit immer noch „billiger“. Was auch deutlich macht: Es ist zu selten erfolgreich, aus rationalen Gründen heraus in ein fallendes Messer zu greifen. Dass die Aktie eigentlich zu Unrecht derart heftig gedrückt wurde, hat nicht vor weiteren Kursverlusten bewahrt. Erst, wenn das Unternehmen mit den für den 9. Mai erwarteten Ergebnissen zum ersten Kalenderquartal erneut überzeugt und die Aktie diese wichtige Zone 18,84/19,85 Euro eindeutig zurückerobert hätte, wäre hier eine Basis gegeben, um sich den Einstieg zu überlegen. Bis dahin ist Dialog Semiconductor, ob nun berechtigt oder nicht, ein fallendes Messer, das sich – noch zumindest – in vollem Flug befindet.

 

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