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Dialog Semiconductor: Fühlen sich die Bären zu sicher?

Es ist schon seltsam … nur einen Tag vor den morgen anstehenden Quartalsergebnissen des Chipherstellers Dialog Semiconductor (ISIN: GB0059822006) senkten Oddo BHF und Kepler Cheuvreux heute ihre Kursziele auf 27 bzw. 19,50 Euro. Die Zahl der Analysten, die hier den Daumen senken, ist hoch – nur noch ein Viertel der Experten hat eine „Kaufen“-Einstufung beibehalten. Was nachvollziehbar wäre, würde es sich bei Dialog Semiconductor um ein Unternehmen auf dem absteigenden Ast handeln, das mit fallenden Umsätzen und Gewinnen zu kämpfen hätte. Aber das ist nicht der Fall.

Dialog Semiconductor rechnet für das laufende Jahr mit steigenden Umsätzen und Gewinnen. Und trotzdem hat die Aktie gegenüber dem 2017er-Jahreshoch, im Februar 2017 bei 52,35 Euro erreicht, bis Ende April 2018 in der Spitze zwei Drittel an Wert verloren. In einem Umfeld mit – zumindest noch – wachsender Nachfrage nach Chips und weltweitem Wirtschaftswachstum. Und der Grund für diese Verkäufe war ein Gerücht, das bis heute unbestätigt ist und seitens Dialog Semiconductor mehrfach dementiert wurde: das Gerücht, dass Apple als der größte Kunde des Unternehmens wegfallen werde, weil man dort eigene Chips entwickeln und herstellen will.

 

 

Käme es so, müsste Dialog Semiconductor diese wegbrechenden Aufträge kompensieren. Aber erstens könnte das ja gelingen, weil eine solche Entwicklung ja mehrere Jahre dauern würde. Zweitens gibt es bislang keinen Grund, das Gerücht als Fakt anzusehen. Die Aktie ist damit, was die Bewertung angeht, äußerst günstig, mit einem immensen Risikoabschlag versehen: Auf Basis der derzeitigen, durchschnittlichen 2018er-Gewinnerwartung von knapp 2,60 Euro pro Aktie läge das Kurs/Gewinn-Verhältnis knapp über sieben. Und doch führen sich die Leerverkäufer, die „Bären“ so sicher, dass sie die Aktie heute, am Tag vor der Quartalsbilanz, gezielt drücken, sie nach dem Anstieg, den Dialog Semiconductor als Reaktion auf die gut aufgenommenen Ergebnisse von Großkunde Apple Anfang des Monats gezeigt hat, wieder unter die 20-Tage-Linie befördern, um für morgen Früh gleich mal die Richtung vorzugeben: abwärts. Aber …

… da sollten sich die Bären nicht zu sicher sein. Hier bräuchte es angesichts des mit dem Abstieg der Aktie gewachsenen Pessimismus nicht viel für positive Überraschungen. Und würde es morgen gelingen, im Zuge einer positiven Reaktion die nächstgelegene Charthürde, das April-Hoch bei 20,27 Euro, zu bezwingen, könnte es gut sein, dass diese Leerverkäufer im Eiltempo versuchen müssten, die leer verkauften Aktien zurück zu kaufen. Das wird morgen ein äußerst spannender Handelsstart!

 

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