Bild

Die moderne Art der Geldanlage.
Für clevere Anleger.

Bild

Dialog Semiconductor: Der Druck hat aufgehört … eine Chance?

Der Kurseinbruch des Chipherstellers Dialog Semiconductor (ISIN: GB0059822006) am 1. Juni sah die bislang höchsten Umsätze des Jahres, wie Sie im Chart unten eingeblendet sehen. Auslöser: Die Reduzierung der Umsatzerwartung für 2018, die damit zwar immer noch über dem Umsatz von 2017 liegen würde, aber dass der Impuls dafür von Apple, dem entscheidenden Großkunden, kam, löste blanke Angst aus … und Gier bei den Bären. Dabei sollte man sich eigentlich ja eher bezüglich der Apple-Aktie sorgen, denn dass man dort die Mengenprognose für einen von Dialog gelieferten Chip zur Energiesteuerung reduzierte, deutet darauf hin, dass man die Absatzerwartungen für die iPhones reduziert. Aber sei es drum, Dialog brach ein, weil daraus abgeleitet wurde, dass Apple wohl doch bald eigene Chips entwickeln und produzieren wird. Eine gewagte Ableitung dieser Nachricht, aber da Dialog Semiconductor ohnehin in den Händen der Bären war, mochte da niemand dagegenhalten. Aber jetzt, da die Umsätze deutlich gefallen sind, während die Aktie auf der Stelle tritt … wäre das nicht eine Chance?

 

 

Das deutet zwar an, dass die bearishen Trader jetzt erst einmal ihre Beute verdauen. Aber dass daraus ein Boden wird, ist eine ganz andere Geschichte. Man muss vermuten, dass diejenigen, die hier stur leer verkaufen und den Kurs damit von einem Tief zum nächsten drücken, gar nicht so recht wissen, welche Perspektive sie für das Unternehmen selbst haben sollen. Bei diesem Abstieg müsste man ja nicht nur unterstellen, dass Apple als Kunde verlorengeht und damit um die zwei Drittel des Umsatzes wegbrechen, sondern auch, dass das so plötzlich passiert, dass Dialog Semiconductor das nicht durch neue Aufträge bei anderen Kunden kompensieren kann. Das zu unterstellen ist, nun ja, eben eine reine Unterstellung, die nicht besonders fundiert ist. Aber das ist momentan ja auch nicht das Problem der Aktie. Das liegt darin, dass potenzielle Käufer sich auch dann, wenn sie erkennen, dass diese Aktie eigentlich viel zu weit gefallen ist, nicht trauen, hier zuzugreifen. Und zwar, weil sie im Chart sehen können, dass jeder Versuch, hier auch nur eine saubere Bodenbildung hinzubekommen, gnadenlos abverkauft wurde.

Dass es mühelos gelang, den kleinen „Morning Star“, der Anfang letzter Woche die Chance auf eine Gegenbewegung nach oben geboten hätte, zu eliminieren (rechter grüner Kreis im Chart) macht eines klar: Noch wären die Bären ebenso gewillt wie imstande, eine Wende auszubremsen. Dass der Kurs momentan nicht auf neue Tiefs fällt, ist daher noch kein Signal dafür, dass das Tief erreicht ist. Die Aktie müsste markante Widerstände, die normalerweise von den Bären verteidigt würden, überwinden, erst dann wäre hier eine echte Chance zum Einstieg gegeben. Derzeit wäre das der Kreuzwiderstand aus der 20-Tage-Linie bei 17,23 und dem April-Tief bei 17,05 Euro. Bevor Dialog Semiconductor da nicht darüber hinaus ist, bleibt diese Aktie, so „billig“ sie auch sein mag, bearish.

 

Dialog Semiconductor: Starker Druck, große Chancen“. Lesen Sie hier die exklusive Sonderanalyse – natürlich kostenlos!

 

Wie Sie mit Dividenden ein Vermögen aufbauen

  • JETZT Dividenden kassieren!


  • Dividendenrendite von bis zu 9%!


  • Verabschieden Sie sich von Nullzinsen!