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Deutsche Bank: Zu früh gefreut? Warum die Rallye abverkauft wird

Stark angefangen … und jetzt stark nachgelassen: Wird der Tag der Quartalszahlen für die Deutsche Bank zum Debakel, endet hier etwa die Rallye? Das muss nicht so kommen. Aber es kann. Was war los?

Überraschend ein Gewinn, aber!

Die „Deutsche“ meldete heute für das dritte Quartal überraschend einen Gewinn. Keinen großen, 600 Millionen Plus als Vorsteuerergebnis ist nicht umwerfend. Aber man hatte mit einem Minus gerechnet. Und immerhin hatte es im 3. Quartal 2015 ein Minus von unglaublichen 6,1 Milliarden gegeben. Konsequente Einsparungen und erste Effekte des Konzernumbaus haben erreicht, dass es wieder rosiger aussieht … dachte man zunächst und trieb die Aktie gleich zum Handelsstart höher, auf in der Spitze +4,5 Prozent. Aber dieses Plus ist zur Stunde wieder flöten. Wieso?

Blut, Schweiß und Tränen bleiben das Motto

Weil man, lobenswert indes, sehr offen mit der Situation umgeht. Konzernchef Cryan räumte ein, dass sich das Umfeld in einigen Bereichen weiter eingetrübt habe und man den Konzernumbau daher beschleunigen und verstärken wolle. Gut und richtig, aber das klingt nicht nach steten Gewinnen, sondern nach „Blut, Schweiß und Tränen“.

Man meldete, dass man die Rückstellungen für „Rechtsrisiken“, sprich Strafen, von 5,4 auf 5,9 Milliarden erhöht habe. Da stehen aber immer noch die 14 Milliarden im Raum, die die USA haben wollen … noch ist da keine niedrigere Summe entschieden. Und nichts lässt sicher sein, dass die Strafe nicht doch deutlich über dem ausfallen wird, was die Deutsche Bank in der Kriegskasse hat. Zudem bestätigte man Mittelabflüsse von Kunden im 3. Quartal und auch die Meldung der Financial Times, die britische Notenbank habe die Banken Englands aufgefordert, ihre Engagements bei der Monte Paschi (der notleidenden italienischen Bank) und der Deutschen Bank offenzulegen, macht nervös. Da packt man die „Deutsche“ mit in die Schublade der Wackelkandidaten.

Hält die entscheidende Kreuzunterstützung im Chart?

Das dämpft dien kurz aufgeflammten Optimismus natürlich massiv, auch, wenn all das nicht so wirklich überraschen darf. Was darf jetzt nicht passieren, was den Chart angeht?

Nachdem die Aktie dadurch erst einmal knapp unter dem nächsten „Meilenstein“, den Zwischenhochs vom September bei 13,84 Euro, wieder abgedreht hat, muss jetzt die wichtige Kreuzunterstützung aus Aufwärtstrendlinie und 20-Tage-Linie bei 21,41/12,52 Euro halten. Würde die fallen, sollten zumindest aggressive Anleger eher in Deckung gehen. Ein Stop Loss um 12,35 Euro würde somit Sinn machen.

Und was „darf“ gerne passieren? Dass die Anleger sich besinnen, erkennen, dass die „bad news“ nichts Neues sind, den Kurs wieder ins Plus ziehen und die Hürde bei 13,84 Euro doch noch nehmen. Dann indes wäre die Aktie erst einmal so richtig befreit und Zukäufe auf der Long-Seite zumindest eine Überlegung wert.

 

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