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Deutsche Bank: Dieser Turnaround war wichtig!

Ein Intraday-Turnaround ist immer von Bedeutung, denn er macht deutlich, dass die Stimmung im Tagesverlauf gedreht haben muss. Was umso schwerer wiegt, wenn es dafür keine zwingenden externen Gründe gibt. Gelingt es ohne die begleitenden „good news“, ein markantes Minus nicht nur aufzuholen, sondern in ein ordentliches Plus zu verwandeln, ist das ein überaus starkes Signal, dass die Käuferseite das Geschehen noch im Griff hat. So geschehen gestern bei der Aktie der Deutschen Bank.

Sie erinnern sich, in Bezug auf das Gerücht, die „Deutsche“ werde mit 5,4 statt der eigentlich geforderten 14 Milliarden Strafzahlung in den USA davonkommen, stellte man fest: Es war eben nur ein Gerücht, womöglich gezielt lanciert, um den Abwärtsstrudel der Aktie zu stoppen. Denn es kam am Tag, als der Kurs mit 9,90 Euro gerade neue Allzeittiefs markierte. Doch obwohl klar wurde, dass da noch keineswegs etwas in trockenen Tüchern ist, wurde der damalige, massive Turnaround nicht zurückgenommen (am 30.9.). Das war schon mal bemerkenswert. Aber:

Turnaround trotz „bad news“

Man hätte das damit erklären können, dass die Anleger darauf bauen, dass diese Einigung unmittelbar bevorstehe, denn es wurde seitens der Bank mitgeteilt, das zwar noch nichts unterschrieben sei, die Gespräche aber vorankämen und die Führungsspitze in den nächsten Tagen in die USA reisen würde, um mit den Behörden über die Summe zu verhandeln. Doch genau da gab es nun gestern den Rückschlag:

Diese Verhandlungen sahen keinen Durchbruch, John Cryan musste erst einmal ohne „Deal“ zurückkehren. Das war die Basis der anfänglichen, starken Abgaben im Kurs. Die Wende indes fand ohne neue Nachrichten statt, einzig die Meldung, dass man überlege, die Pläne zur strategischen Neuausrichtung zu überarbeiten, war da auf dem Tisch – aber das war kein zwingendes Argument für einen solchen Turnaround, immerhin bastelt man an einer Neustrukturierung seit Jahren herum.

Entscheidender Widerstand bleibt in Reichweite

Nein, diese Rallye war ein starkes Signal bullisher Akteure. Deren Beweggründe mögen nicht greifbar sein, aber entscheidend ist der charttechnische Effekt: Die 20-Tage-Linie wurde verteidigt, die wichtige März-Abwärtstrendlinie (aktuell bei 12,85 Euro) bleibt in Reichweite. Wer hier Long ist, könnte den Stoppkurs knapp unter das gestrige Tagestief (11,63) nachziehen, ein mittelfristiges Kaufsignal wäre gegeben, wenn diese Abwärtstrendlinie mit Schlusskursen über 13,00 Euro deutlich genug bezwungen würde.

 

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