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Deutsche Bank bricht ein: Wie geht es weiter?

Die Nachricht klang dramatisch: 14 Milliarden US-Dollar will das US-Justizministerium als Strafe für die Mauschelei im Zuge der Subprime-Krise von der Deutschen Bank. Man könnte glatt glauben, das sei eine Revanche für die 14 Milliarden, die die EU von Apple einziehen will. Aber richtig ist: Die Deutsche Bank hat, wie indes viele andere große Banken ebenso, damals den „rechten Weg“ verlassen. Die Anleger reagieren heute Früh mit Verkäufen, welche die Aktie um heftige sieben Prozent drückt. Sind jetzt die bisherigen Tiefs im Visier?

Chance auf die Trendwende vergeben

Rein charttechnisch betrachtet sieht es jetzt nicht gut aus. Denn dadurch hat der Kurs eine Dreiecksformation nach unten verlassen, nachdem die Aktie zu Wochenbeginn genau an seiner im März etablierten Abwärtstrendlinie nach unten abgewiesen wurde. Rein charttechnisch wäre damit zu rechnen, dass die Aktie nun die drei letzten Tiefs zwischen 11,06 und 11,83 Euro testet, die, wäre der Ausbruch über die vorgenannte Abwärtstrendlinie gelungen, eine tadellose Basis für eine Trendwende gewesen wären. Aber!

Die Summe ist nur ein Vergleichsvorschlag

Die aus den USA aufgerufene Summe ist keine festgelegte Strafe, sondern ein Vergleichsvorschlag. Die Deutsche Bank, so hieß es, möge nun einen Gegenvorschlag abgeben. Diese zeigt sich entrüstet. Zu Recht wohl, denn die Summen, die US-Banken für vergleichbare Verfehlungen zahlen mussten, waren spürbar niedriger. Das ist also letztlich eine Nachricht, die nur einen Schritt auf dem Weg der Einigung bedeutet. Das Ganze kann sich noch Jahre hinziehen.

Was die Anleger verstört ist, dass die Höhe dieser Summe die bisherigen Rückstellungen, welche die Bank für eben solche Fälle gebildet hat, deutlich geringer ist. Würde die Bank also wirklich in einer solchen Größenordnung bestraft, würde das auf Jahre hinaus für erheblichen Druck auf die Bilanzen sorgen. Fazit:

Weiter in Ruhe auf den Ausbruch warten

Noch gackert man hier zwar über ungelegte Eier, aber klar wird eben schon, dass die Ertragslage des Unternehmens vorerst unter Druck bleibt. Hier in ein fallendes Messer zu greifen, bietet sich daher nicht an. Aber hier nun darauf zu setzen, dass der Kurs die bisherigen Tiefs durchschlägt, dafür ist diese Meldung zu dünn. Wir raten dazu, weiterhin genau darauf zu warten, was wir auch zuletzt vorschlugen: Auf den Bruch der März-Abwärtstrendlinie. Diese aktuell bei 13,42 Euro verlaufende Linie ist als jetzt entscheidender Widerstand bestätigt worden. Da muss die Aktie drüber, vorher ist sie noch kein Kauf.

 

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