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Der Trump-Faktor

Als Mitte vergangener Woche gemeldet wurde, dass die jüngsten Umfragen unter US-Bürgern Hillary Clinton und Donald Trump im Rennen um das Weiße Haus gleichauf sahen, Clintons Vorsprung also dahin ist, lief es nicht wenigen Investoren kalt den Rücken hinunter. Bis dahin hatte kaum jemand ernstlich geglaubt, dass ein Kandidat wie Trump, ursprünglich als chancenloser Paradiesvogel angesehen, so weit kommen würde … und jetzt noch viel weiter kommen könnte.

Am Tag der Veröfentlichung dieser Umfragedaten, dem Mittwoch, reagierten die US-Börsen negativ. Aber wirklich heftig war die Reaktion nicht. Zum Wochenstart zeigte die Wall Street wieder Kursgewinne – und das trotz der erneut schwachen Konjunkturdaten aus China, die am Wochenende veröfentlicht worden waren. Wie ist das möglich?

Man setzt auf innere Stärke

Es sticht förmlich ins Auge, wie stabil die US-Börsen in den letzten Monaten im Vergleich zu denen aus Europa und Asien sind (siehe Chart). Und das, obwohl man in der ersten Berechnung zum US-Bruttoinlandsprodukt in der annualisierten (auf ein Jahr hochgerechneten) Rate nur 0,5 Prozent Wachstum zuwege brachte, deutlich weniger als Europa China. Die Unternehmensbilanzen zum ersten Quartal enttäuschend. Und eine Notenbank, die als einzige der großen Notenbanken die Zügel anzieht, ist nicht gerade motivierend für die Aktienmärkte. Aber irgendetwas muss es ja sein, das die Wall Street für die eigenen und ausländischen Investoren so lukrativ macht, dass man sich dort einem nennenswerten Abwärtstrend entziehen kann – nur was?

Man darf vermuten, dass zwei Dinge zusammenspielen: Hofnung und blinde Zuversicht in die Stärke der US-Wirtschaft. Dort hegt man an der eigenen Wirtschaft oft weit we-niger Zweifel als Außenstehende es tun. Und da Notenbank, Finanzindustrie und Politik insb. jetzt, da die Präsidentschaftswahl Anfang November immer näher rückt, unisono Zuversicht verbreiten und die Stärke der US-Wirtschaft preisen, sind viele gerne bereit, das unbesehen zu glauben. Und nicht nur das. Auch, wenn es für uns schwer nachvollziehbar ist:

Hofnung auf Veränderung

Dass scheinbar bereits die Hälfte der US-Bürger Donald Trump wählen würde, birgt auch den Hauch von Veränderung. Man ist unzufrieden über das verkrustete, unfexible Establishment. Veränderungen blieben aus, man tritt auf der Stelle. Und viele trauen keinem der etablierten Politiker zu, frischen Wind hineinzubringen. Nun ist Trump kein Politiker und das bedeutet, dass er in vielerlei Hinsicht unberechenbar ist. Das macht viele zu Recht nervös. Aber:

Das bedingt eben auch, dass unkonventionelle Lösungen entstehen könnten, die in kurzer Zeit mehr in Bewegung setzen als Jahrzehnte „klassischer“ Politik zuvor. Und da Trump nie aufhört zu unterstreichen, dass er bei allem, was er zu tun gedenkt, Amerika in den Vordergrund stellt, ist manch einer überzeugt, dass dieser Mann das Land voranbringen wird – auch, was die Unternehmensgewinne und damit die Aktienmärkte angeht. Noch hat Trump nicht einmal die ofzielle Kandidatur. Aber die Kurse reagieren bereits. Sicher, dieser Optimismus könnte schnell blankem Entsetzen weichen. Aber bis zum Wahltermin geht es nur um Hofnungen und Ängste. Und an Wall Street dominiert die Zuversicht!

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