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DER ÖLPREIS-SPUK GEHT WEITER

Eigentlich war der Montag ja ausnahmsweise mal ein ruhiger, fast langweiliger Handelstag. Bis zum Abend. Da sackten die US-Aktienmärkte auf einmal wieder durch und verloren einen Großteil dessen, was sie am Freitag zugelegt hatten. Der angebliche Grund: Die Kurse bei Rohöl kippten erneut. Und sie kippten deutlich.

Nun ist es schon richtig, dass die Ölpreise – ebenso wie die anderer Industrierohstoffe wie z.B. Kupfer oder Nickel – grundsätzlich eine Art weltwirtschaftliches Fieberthermometer sind. Fällt die Nachfrage, müsste es mit dem Wirtschaftswachstum allgemein bergab gehen. Also, so die Schlussfolgerung, müssten darauf auch die Aktienmärkte reagieren, denn schwaches oder gar verschwundenes Wachstum deuten auf stagnierende, wenn nicht fallende Unternehmensgewinne hin – also nichts wie raus aus Aktien. Doch die Betonung liegt auf „grundsätzlich“, denn:

ANGEBOT UND NACHFRAGE SIND NUR TEIL DES GESAMTBILDS

Zum einen ist auch das Angebot bei Rohöl deutlich gestiegen. Die großen OPEC-Staaten halten ihre Fördermengen konstant, die USA und Russland erhöhen ihre Kapazitäten. Zum anderen weiß man spätestens seit dem Platzen der Rohöl-Blase 2008, dass für die Börsenkurse vor allem die Spekulation großer, kurzfristig agierender Adressen verantwortlich ist. Und wie sollte sich auch die Perspektive des weltweiten Wirtschaftswachstums am Freitag so deutlich verbessern, dass sie sich in einem riesigen Kurssprung im Ölpreis niederschlägt (siehe auch der Marktüberblick) und sich dann am Montag so plötzlich eintrüben, dass dies alleine den abrupten Schwenk der Ölpreise nach unten hätte auslösen müssen?

Nein, dahinter stecken vor allem viel Zockerei bzw. die Mechanismen der Börsen. Dass DAX, Dow Jones & Co. diesen Vorgaben momentan sklavisch folgen, sprich der Ölpreis wie eine Art Leitstrahl für die Bewegungen der Aktienindizes fungiert, ist vor allem Ausdruck der momentan Desorientierung vieler auch großer Investoren. An irgendetwas muss man sich halten, wenn man glaubt, im Nebel zu stehen, also ist es momentan der Ölpreis. Aber:

NICHT AUF MEINUNGEN ANDERER HÖREN

Wir raten dringend davon ab, sich von diesem Spuk, der da momentan vor sich geht, einfangen zu lassen. Handeln Sie unbedingt weiter besonnen, orientieren Sie sich auch und gerade an der Charttechnik, lassen Sie sich nicht von Meinungen anderer beeinflussen und betrachten Sie das Geschehen mit einem gewissen Abstand, der hilft, den Überblick zu bewahren. Die Schwankungen sind hoch, keine Frage. Aber wer sich von ihnen einfangen lässt, sieht schnell den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr!

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