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DER IFO-INDEX BESTÄTIGT DIE BÄREN

Es kommt ja immer darauf an, wo man hinsieht. Positives findet sich immer. Und wenn man seinen Blick darauf konzentriert und alle negativen Aspekte ausblendet, ja, dann ist die Welt für die Bullen in allerbester Ordnung und die Wende da. Der Haken ist, dass eine solche super-subjektive Sichtweise in der Realität nur dann funktioniert, wenn alle anderen mitziehen. Das hat aber in der Tat jahrelang funktioniert. So scheint es zumindest. Doch eigentlich war es eher das billige Geld der Notenbanken und dessen mangels Alternativen vorgezeichneter Weg in die Aktienmärkte, das die Kurse jahrelang nach oben trieb. Und nicht der Drang, Negatives einfach zu eliminieren, indem man nicht hinsieht.

STAATSÜBERSCHUSS 2015 – NA UND?

Freudig wird heute in den Nachrichten verkündet, dass das Jahr 2015 erstmals seit ewigen Zeiten wieder einen Überschuss im Staatshaushalt brachte. Das ist schön und gut. Aber zum einen ist das keine allzu große Kunst, wenn sich der Staat durch die deutschen „Quasi-Nullzinsen“ letztlich gratis refinanziert und Altschulden so umso leichter abtragen kann. Zum anderen dürfte sich das angesichts der kritischer werdenden Wirtschaftslage ändern. Und zu guter Letzt ist das für die Entwicklung des DAX zweitrangig.

Da zählen neben Konjunkturdaten vor allem der Devisenmarkt und die anderen Aktienmärkte als Vorlagengeber. Und genau da muss man aktuell hinsehen. Was die Konjunkturdaten angeht, zeichnet der vorhin veröffentlichte ifo-Geschäftsklimaindex ein alles andere als rosiges Bild (siehe „Thema im Fokus“). Und wenn nun der Euro sukzessive fällt, ist das zwar positiv für den Export aus der Eurozone in den Rest der Welt. Aber er fällt letztlich deswegen, weil viele Anleger fürchten, dass es die Eintrübung der Wirtschaftslage dringend nötig macht, dass die EZB im März handelt. Was wiederum nur dann positiv wäre, würde man dort proaktiv agieren. Aber dieser Eindruck entsteht momentan eher nicht.

ASIEN ZIEHT NICHT MIT

Und die anderen Börsen? Die Wall Street legte gestern zu, das ist schon richtig. Aber diese Kursgewinne entstanden unmittelbar zu Handelsbeginn, waren eigentlich nur die Umsetzung der bereits am Vormittag in Europa nach oben gezogenen US-Index-Futures. Anschlusskäufe indes blieben aus. Nicht gut, ebenso wenig wie der Umstand, dass die Börsen in Japan und China heute Früh nicht mitzogen und im Minus schlossen.

Man muss in allen Ecken nachsehen und Positives und Negatives gegeneinander abwägen, wenn man ein realistisches Gesamtbild haben möchte. Und tut man das, stellt man fest: Weiterhin spricht wenig dafür, dass wir aktuell mehr sehen als eine Rallye in einem Abwärtstrend.

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