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DER DAX UNTER DER CHART-LUPE

Wenn ein Index erst einmal seine 200-Tage-Linie überwunden hat, ist alles klar: Es geht weiter aufwärts. Könnte man unterstellen. Aber nicht immer ist das auch wirklich so. Denn es kommt sehr darauf an, unter welchen Umständen die Kurse diese wichtige Hürde überboten haben – aus einem ganz einfachen Grund: Basiert ein solcher Ausbruch auf soliden Grundlagen, werden die Marktteilnehmer diesen Break als Signal zum Einstieg erkennen und zugreifen. Aber bekommen zu viele das Gefühl, dieser Anstieg fuße nur auf Spekulation, gar auf dem Versuch großer, marktbeeinflussender Spekulanten, Käufe zu provozieren, um in diese Käufe hinein eigene Positionen zu besseren Kursen verkaufen zu können, wird man sich hüten, auf den Zug aufzuspringen … wenn man denn eine solche Bullenfalle erkennen kann.

AUCH MAL NACH UNTEN SEHEN!

In Fall unseres DAX ist die Skepsis in der Tat offenbar noch recht hoch. Aber das ist auch zu Recht so. Denn wäre die Rallye bei Rohöl nicht gewesen, wäre die Rallye bei VW nicht gewesen – der DAX hätte seinen 200 Tage-Durchschnitt noch nicht einmal von unten angelaufen. Und die meisten wissen: Eben diese Rohöl-Rallye baut auf reiner Zockerei auf. Der DAX steht somit bildlich gesprochen auf den Schultern einer Rallye, die wiederum auf Treibsand steht. Und hinzu kommt, dass eben diese Rohöl-Rallye nun an einer Scheidemarke angelangt ist (siehe unser Marktüberblick) und die VW-Aktie an einem wichtigen Widerstand – auch hier ist es die 200 Tage-Linie – erst einmal nicht mehr weiter vorankommt. Daher kann man den Blick beim DAX gerne nach oben richten … sollte aber nicht vergessen, auch mal nach unten zu schauen, sprich bei dieser Kletterpartie auf einen sicheren Tritt zu achten.

Der Chart zeigt, dass sich der DAX von dieser 200-Tage-Linie, aktuell bei 10.280 Punkten, noch nicht recht hat absetzen können Wir sehen auch, dass der Kursanstieg seit Mitte Februar in einem Kanal verläuft, dessen obere Begrenzung einen Deckel bedeuten könnte, der momentan bei 10.580 Punkten liegen würde – nur ein Prozent oberhalb des gestrigen Tageshochs. Ohne Rohöl und VW könnte es somit also in der kommenden Woche eng werden. Wir meinen: Achten Sie vor allem auf die 200-Tage-Linie. Schließt der DAX wieder darunter, ist etwas faul. Sollte er dann zudem unter die nun zur Unterstützung gewordene Zone 10.123/10.164 Punkte und die 20-Tage-Linie (im Chart gestrichelt eingezeichnet) bei 9.934 Punkten fallen, wäre sogar zu überlegen, ob man nicht wieder die eine oder andere kleine Short-Position ins Visier nimmt!

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