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Der DAX kippt: Endet der September doch noch böse?

Man hätte gewarnt sein können: Die US-Index-Futures waren zwar in der Nacht wieder deutlicher gestiegen. Aber das passierte vor und während der TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump. Als diese Debatte kurz vor fünf Uhr vorbei war, ging auch mit den US-Futures kaum noch etwas voran. Es ist zwar richtig, dass Clinton diese Debatte im Prinzip für sich entscheiden konnte. Aber man weiß eigentlich: Viele der potenziellen Trump-Wähler gehören zu denen, die sich so etwas gar nicht erst ansehen. Basis einer Beruhigung für die Börse, die die politisch erfahrene Hillary Clinton klar bevorzugen würde, konnte das also nicht sein.

Banken, EZB, Griechenland

Doch dass der DAX, wir sehen es hier in einem Chart, der den Index seit Monatsbeginn auf 60-Minuten-Basis zeigt, aus anfänglichem Plus derart unter die Räder kommt, muss mehr Gründe haben als das. Es mag die Aussage von EZB-Ratsmitglied Coeuré gestern gewesen sein, dass es sein könne, dass Europa in einem Umfeld niedriger Zinsen und niedrigem Wachstum gefangen sei, die nervös macht. Es mag das Statement des IWF vom Sonntag gewesen sei, dass Griechenland erneut einen Schuldenschnitt bräuchte. Es mögen die fortwährenden Probleme der europäischen Banken sein.

Nicht, dass das nicht Dinge wären, die man auch vorher hätte wissen können. Aber viele Investoren wollen negative Aspekte nicht zur Kenntnis nehmen. Werden sie ihnen dann indes von EZB-Mitgliedern oder dem IWF mitgeteilt, kommt man nicht mehr darum herum, sie wahrzunehmen.

Bearisher Turnaround

Fakt ist: Momentan sehen wir einen bearishen Turnaround im Handelsverlauf: Im Plus eröffnet und ins Minus abgerutscht. Und das auf einem charttechnisch keineswegs harmlosen Niveau. Das bisherige Monatstief bei 10.262 Punkten war gerade erst am vorvergangenen Freitag erreicht worden. Zur Mittagszeit war der DAX dieser Linie schon auf 12 Punkte nahegekommen. Und dass der vorher scheinbar eindeutige Befreiungsschlag nach oben dadurch nun pulverisiert wurde, ist ein immenser psychologischer Vorteil für die bearishe Seite.

Die Wall Street sollte besser nicht auch noch kippen

Jetzt kommt es auf die Wall Street an. Dort ist der Anstieg der Index-Futures zusammengeschmolzen, aber noch stehen diese Indikationen zur Mittagszeit im Plus (Stand 12:15 Uhr). Wenn die ins Minus drehen, wird es auch beim DAX ungemütlich. Durchaus möglich, dass, fiele diese Linie bei 10.262 Punkten, schnell ein Test der aktuell bei 10.019 Punkten verlaufenden 200-Tage-Linie ansteht.

 

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