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Der 3D-Druck setzt sich in der Industrie durch

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

wussten Sie, dass der erste 3D-Drucker bereits 1988 käuflich zu erwerben war? Dabei handelt es sich doch eigentlich um ein Modethema, das an den Börsen gerade intensiv gespielt wird. Die Technologie wurde sogar bereits 1983 erstmals in die Praxis umgesetzt. Der 3D-Druck ist also schon fast 40 Jahre alt.

Es dauerte viele Jahre, bis sich erstmals ernsthaft Menschen abseits der Universitäten mit dem 3D-Druck beschäftigten. Richtig interessant wurde das Thema in den 2010er-Jahren. Da war die Technologie so weit fortgeschritten, dass sie auch für die Industrie interessant wurde.

Heute wird 3D-Druck vor allem im Modellbau und bei der Fertigung von Mustern oder Prototypen verwendet. Aber auch bei komplexen Spezialprodukten, die in kleiner Auflage hergestellt werden, ist das Drucken mittlerweile wirtschaftlich. Die Relevanz steigt.

Wie bei vielen bahnbrechenden Entwicklungen hat es Jahrzehnte gedauert, bis sich die Technologie durchsetzen konnte. Das Elektroauto ist ein weiteres Beispiel für eine lange Zeitspanne von der Erfindung bis zur wirtschaftlichen Anwendung. Das erste Elektroauto wurde vom schottischen Ingenieur Robert Anderson vermutlich bereits in den 1830er-Jahren entwickelt. Erst heute wird die inzwischen natürlich weiterentwickelte Erfindung in großer Stückzahl eingesetzt.

Der 3D-Druck könnte an einem ähnlichen Punkt stehen. Während bisher hauptsächlich Einzelstücke gedruckt wurden, steigen die Chancen auf den Einsatz in der Massenfertigung. Dafür sind gleich mehrere Entwicklungen verantwortlich. Zum einen wird natürlich die Technologie immer weiter entwickelt. Die Auswahl der Materialien vergrößert sich und die Laufzeit für das Drucken der Bauteile wird optimiert. Damit sinken auch die Kosten.

Der zweite Katalysator für die Entwicklung des 3D-Drucks sind die angespannten Lieferketten infolge der Corona-Krise. Wie Sie wahrscheinlich gehört haben, mussten einige Autohersteller bereits ihre Werke schließen, weil wichtige Vorprodukte fehlen. Einige Bauteile müssen in Zukunft vielleicht nicht mehr aus Fernost importiert werden, weil sie einfach selbst gedruckt werden können.

Der 3D-Drucker ist flexibel einsetzbar und kann fehlende Bauteile mittlerweile häufig in der benötigten Qualität liefern. Wenn dadurch die Produktion eines kompletten Werks am Laufen gehalten werden kann, ist es den Aufwand allemal wert. Ich gehe davon aus, dass Unternehmen in den kommenden Monaten verstärkt hochleistungsfähige 3D-Drucker einsetzen werden.

Für uns Anleger ist natürlich interessant, welche Unternehmen profitieren können. Der Markt ist noch stark zersplittert und durch zahlreiche Newcomer gekennzeichnet. Trotzdem spielen Branchengrößen wie HP auch auf dem 3D-Drucker-Markt eine wichtige Rolle. Interessant sind auch Unternehmen wie 3D Systems und Xometry. Aus Deutschland ist unter anderem SLM Solutions am Start.

Ich beobachte die wachstumsstarke Branche bereits seit einigen Jahren und bin gespannt, ob jetzt der Sprung in den Massenmarkt gelingt. Die Unternehmen, die dann den größten Marktanteil gewinnen können, sind interessante Kandidaten für jahrelanges Wachstum.

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