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DAX: Wie grün ist die Ampel wirklich?

Die meisten Analysten überschlagen sich nach dem Erreichen eines neuen Jahreshochs im August vor Optimismus. Bis zum Jahresende, so der mehrheitliche Grundton, könne der DAX noch deutlich weiter zulegen. 11.400 bis 11.800 Punkte, das ist in etwa der Bereich, den man da im Auge hat. Ist das so? Antwort:

Richtig ist, dass der DAX diese Levels erreichen kann. Aber wer das nun einfach als in Stein gemeißelt ansieht oder das gar so den Anlegern transportiert, irrt oder täuscht. Denn zum einen müsste der DAX nun noch aus charttechnischer Sicht nachlegen. Zum anderen sind die Rahmenbedingungen keineswegs zwingend positiv. Und erfahrene Anleger, Analysten natürlich sowieso, sollten wissen, dass das Unerwartete, das die Kurse ebenso senkrecht höher tragen wie lotrecht tiefer drücken kann, hinter jeder Ecke lauert.

Neue Hochs dringend erforderlich

Was die charttechnische Seite angeht, ist es positiv, dass es gelang, die nach dem neuen Jahreshoch im August begonnene Konsolidierung über der Unterstützungszone zwischen 10.340 und 10.475 Punkten zu halten. Was indes weiterhin fehlt, ist das neue Hoch, der Anstieg über den Jahres-Verlaufsrekord bei 10.802 Zählern. Was wichtig wäre, denn die im Chart erkennbare Gap-Zone, die durch die Kurslücke gleich zu Jahresbeginn entstand, wurde so geschlossen, der DAX hat sie aber noch nicht auf Schlusskursbasis nach oben verlassen können. Solange der deutsche Leitindex nicht deutlich über 10.800 Punkten schließt, kann das, was wir aktuell sehen, also ebenso gut eine Toppbildung sein.

Zu wenig Wachstum, EZB wäre gefordert

Im Bereich der Rahmenbedingungen stört, dass zu viele Konjunkturdaten recht mager ausgefallen waren. Zuletzt enttäuschte gestern der deutsche Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich für August, heute Früh blieb der Auftragseingang für Juli klar hinter den Erwartungen zurück.

Dazu kommt, dass sich vermeintlich sichere Häfen wie Gold und Anleihen unverändert reger Nachfrage erfreuen und der Euro einfach nicht weiter fallen will, was die Exportunternehmen stützen würde. Da klemmt es also auch – und so liegen die Hoffnungen bei der EZB. Die soll es richten, übermorgen steht die nächste Sitzung an. Der Haken: Die EZB-Maßnahmen sorgen schon jetzt für Unfrieden und Probleme bei Banken und Sparern. Würde sie versuchen, die Konjunktur erneut anzuschieben – obwohl ihr das bislang nie zureichend gelang – würde der Widerstand womöglich noch größer, was den DAX ebenso bremsen könnte.

Wir meinen: Achten Sie auf den Bereich 10.340/10.475 Punkte. Der darf nicht nach unten verlassen werden, ansonsten lösen sich die optimistischen Prognosen vieler Analysen in Rauch auf.

 

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