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DAX in Gefahr – und nicht die Deutsche Bank und die Commerzbank sind das Problem!

Große Kunden ziehen Positionen bei der Deutschen Bank ab – diese Meldung sorgte dafür, dass die Aktie im US-Handel gestern Abend einbrach – und diesen Kursrutsch auf neue Verlaufstiefs heute am deutschen Markt nachvollzieht. Die Commerzbank fällt solidarisch mit. Und das zieht den DAX in die Tiefe – oder?

Nein! Diese beiden Aktien sind im DAX mittlerweile so niedrig gewichtet, dass ihr Kursrutsch den DAX kurz nach Beginn des Xetra-Handels nur knapp 20 Punkte kostet. Außer Infineon, die gegen 09:15 eine Winzigkeit im Plus liegt, fällt alles im DAX. Und die Gefahr, dass der Index weiter abrutscht, lauert weniger bei den ausgebombten Bankaktien, sondern beim Rest der Finanzbranche, den Versicherungen Allianz und Münchener Rück. Denn die Anleger erkennen durchaus, dass die massive Negativzinspolitik der EZB auch die Versicherungen trifft, die immer mehr Probleme haben, mit angemessenem Risiko die nötigen Renditen zu erzielen.

Es ist die langsam kritisch werdende Stimmung, die die Marktteilnehmer dazu bringt, auszusteigen. Die extremen Maßnahmen der EZB, die in keiner Weise ein Umdenken andeutet, und die ausgebliebenen Erfolge eben dieser Politik sind mit Händen zu greifen und vermitteln den Eindruck einer Sackgasse. Das gleichzeitig gerade in Deutschland anhand der ersten Daten des August offenbar abflauende Wachstum sind problematisch und könnten das vierte Quartal zu einem unerfreulichen machen, sollte nun auch seitens der Charttechnik der Haussegen schief hängen.

Dass der DAX seinen Versuch, sich nach oben abzusetzen, nun abgebrochen hat und im Gegenteil soeben die bisherigen September-Tiefs bei 10.262 Punkten durchschlagen hat, ist ein kritisches Signal. Wichtig wäre jetzt, dass zumindest die bei aktuell 10.020 Punkten verlaufende 200-Tage-Linie hält. Bräche sie, wäre der Weg nach unten erst einmal frei!

 

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