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DAX: Heute kann sich die Tendenz für den Sommer entscheiden

Der Verkaufsdruck kommt im falschen Moment. Denn es wirkt, als wäre die Rallye zum Quartalsultimo tatsächlich zum einen durch Window Dressing großer Fonds entstanden, die versuchten, dadurch den Schaden in der Performance des zweiten Quartals noch zu lindern. Und zum anderen auf Eindeckungen von Short-Positionen, ausgelöst durch die Verteidigung der bisherigen Jahrestiefs beim „großen Bruder“ Euro Stoxx 50, der immerhin 14 der 30 DAX-Aktien beinhaltet und so die Bewegungen unseres deutschen Leitindex oft maßgeblich mit beeinflusst.

Und für beides gibt es nun im neuen Quartal offenbar keine Notwendigkeit mehr.

Denkbar, dass die Fonds ihre Barreserven dabei zu sehr beansprucht haben und nun nicht genug frisches Kapital seitens der Fondssparer zugeflossen ist … oder gar Mittelabflüsse aufgetreten sind. Oder man traut sich nicht weiter einzusteigen, solange offen ist, wie die US-Anleger ins neue Quartal starten. Denn da gab es bislang nur am Freitag Handel, der indes keine Tendenzen erkennen ließ, weil man sich vor dem dort feiertagsbedingt langen Wochenende nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollte.

Bearish engulfing pattern als Startsignal für Short-Gewinne?

Was auffällt ist, dass der DAX nun genau auf Höhe seiner 20-Tage-Linie nach unten abgewiesen wurde. Das ist eine für Trader wichtige Orientierungsmarke. Und wenn Kurse dort nach unten drehen macht das klar, dass die bearishe Seite momentan das Ruder fest in der Hand hält. Hinzu kommt, dass der Montag ein Warnsignal im Candlestick-Chart in Form eines sogenannten „bearish engulfing pattern“ generiert hat. Würde das aktuell zur Mittagszeit beim DAX zu Buche stehende Minus auch zum Handelsende erhalten bleiben, wäre das eine Bestätigung dieses Signals.

War es das also schon mit der Rallye? Stehen jetzt ein Test und womöglich ein Bruch der Juni-Tiefs knapp über 9.200 Punkten an? Not yet – da ist eben noch die Wall Street davor. Im Verlauf des Nachmittags wird sich zeigen, ob man dort den schwachen Vorgaben aus Europa folgt. Und das muss keineswegs so kommen, denn:

Kippt es jetzt, dürfte es weiter abwärts gehen

Denkbar ist schon, dass in den USA, wo es im Gegensatz zu DAX oder Euro Stoxx 50 gelungen ist, die beiden ersten Quartale des Jahres bei den wichtigsten Indizes mit einem knappen Plus abzuschließen, reichlich neues Geld in die Kassen der Fonds geflossen ist, das nun auch unmittelbar zum Einsatz kommt. Würden Dow Jones, S&P 500 & Co. heute Nachmittag die über die Futures momentan indizierten Abschläge aufholen, würde der DAX zweifellos mitziehen. Wenn nicht … kann das das Tor zu einem Sommer aufstoßen, in dem die Gewinne ganz überwiegend auf der Short-Seite zu finden sind.

Denn sollte der DAX die nun in den Fokus rückende Unterstützungslinie um 9.500 Punkte brechen und somit deutlich werden, dass die bearishe Seite nach ihrer abwartenden Haltung im Zuge der Rallye (der man sich normalerweise nicht entgegenstellt sondern wartet, bis die Käufe an Schwung verlieren), dürften ich all diejenigen, die noch nicht entschieden haben, ob sie den Anteil ihrer Investments im Bereich der EU nun herunterfahren, wohl umgehend handeln!

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