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DAX-Crash: Sind das Kaufkurse?

Zu viele hatten das durchaus Mögliche als unmöglich eingestuft. Die Konsequenz: Die Briten steigen aus der EU aus und der DAX startete heute über 1.000 Punkte tiefer in den Handel. Der übliche Reflex: kaufen. Denn so ein unverhoffter Rückgang ist wie ein Sonderangebot. Das ist eine typische und verständliche Reaktion, aber Vorsicht!

Seit dem Start in den regulären Handel steigt der DAX immer höher. Gegen 09:50 Uhr lag er schon vier Prozent über dem Eröffnungskurs. Aber heißt das, die negative Reaktion war ein Irrtum und dieser erste Schock ist damit eine Kaufgelegenheit? Das ist nicht völlig ausgeschlossen. Aber es ist eben auch absolut nicht einzuschätzen. Denn es mag sein, dass nun Fonds einsteigen die versuchen, diesen Rückschlag zu nutzen, indem sie Barreserven in den Ring werfen. Aber vergessen wir eines nicht:

Nicht gegen den kurzfristigen Trend agieren

Wenn eine solche Kurslücke entsteht, heißt das, niemand hat zwischen gestern Abend und heute Früh Aktien verkaufen können. Fonds beispielsweise sitzen also nun weiterhin auf ihren Beständen, nur waren die um 9 Uhr auf einmal zehn Prozent weniger wert. Da zu versuchen, mit Zukäufen den Einstiegspreis einzelner Positionen zu verbilligen, ist zwar irgendwie verständlich, verstößt aber gegen die wichtigste Regel aller Anleger: Nie zukaufen, wenn die Tendenz gegen einen läuft.

Das sind Verzweiflungstaten und der Tag noch sehr, sehr lang. Und wenn wir uns überlegen, dass man am Donnerstag letzter Woche am Nachmittag noch glaubte, ein DAX-Level unter 9.500 sei nicht billig, zumal dadurch ein charttechnisches Verkaufssignal entstanden war .. .warum sollte jetzt, da das Kind in Form des EU-Austritts der Briten im Brunnen liegt, eben dieses Kursniveau auf einmal ein Einstiegskurs sein?

Ob long, ob short …

Es fühlt sich so an, weil der DAX noch gestern über 10.300 notierte. Aber das kann eben ein Gefühl sein, das genauso trügt, wie der Eindruck trog, die Anleger würden schon wissen, warum sie in den letzten Tagen wie wild gekauft haben. Es wäre in jedem Fall weniger risikobehaftet, sich ebenso zwingen, hier nun abzuwarten, wie dieser Tag weitergeht, wie man zuvor gut daran tat, sich zu zwingen, bei der Rallye die Finger wegzulassen! Was natürlich auch heißt:

Auch Short-Positionen einzugehen wäre jetzt ein nicht eingrenzbares Risiko, denn es gibt sie eben, diese Tage, zu denen der alte Börsenspruch passt: Ob long, ob short, das Geld ist fort.“ Man sollte nun wirklich abwarten, bis auch die großen Adressen, jetzt in blinde Hektik verfallen, über das Wochenende Zeit hatten nachzudenken und am Montag klarer wird, wohin die Reise geht!

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